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  Gesetz über Exterritorialität und Konzernhoheit
Geschrieben von: Kumi Akayo - Vor 11 Stunden - Forum: Gesetze - Keine Antworten

In Abstimmung mit dem Konzernkongress und dem Marschall hier die vollständige Version der neuen Exterritorialität.

Gesetz über Exterritorialität und Konzernhoheit (GEK)

Präambel
In Anerkennung der strukturellen Rolle staatstragender Korporationen innerhalb des sozioökonomischen Organismus der Freien Irkanischen Republik,
im Bewusstsein der aam’ne-Doktrin als oberster Leitlinie allen staatlichen Handelns,
und zur Sicherung politischer, ökonomischer und militärischer Autarkie
erlässt die Freie Irkanische Republik folgendes Gesetz.

§1 Begriff und Wesen der Exterritorialität
(1) Exterritorialität bezeichnet die vollständige Ausübung eigenständiger Hoheitsgewalt durch eine Korporation auf ihr zugewiesenem Territorium.
(2) Exterritoriale Hoheitsgewalt ist weder privatrechtlicher noch staatlicher Natur.
(3) Exterritoriale Hoheitsgewalt stellt eine eigenständige, funktionale Gewaltform dar, die im Rahmen der aam’ne-Doktrin handelt.
(4) Exterritoriale Territorien gelten als rechtlich abgegrenzte Räume mit eigener Ordnung, Gerichtsbarkeit und Sicherheitsstruktur.

§2 Träger der Exterritorialität
(1) Exterritorialität kann ausschließlich Korporationen im Sinne des Gesetzes über Unternehmensgründung und -formen in der Freien Irkanischen Republik (UGF-IRK) verliehen werden.
(2) Ein Anspruch auf Verleihung der Exterritorialität besteht nicht.
(3) Die Verleihung erfolgt ausschließlich durch:

  1. Beschluss des Konzernkongresses und
  2. Zustimmung der Kommandoabteilung Wirtschaft (KAW).
(4) Umfang, Lage und Grenzen des exterritorialen Territoriums werden im Verleihungsakt festgelegt.

§3 Konzernhoheit und Rechtsordnung
(1) Innerhalb exterritorialer Territorien übt die Korporation vollständige Rechtssetzung, Rechtsprechung und Rechtsdurchsetzung aus.
(2) Die Rechtsordnung der Korporation gilt für:
  1. alle Angehörigen der Korporation,
  2. alle sich auf dem Territorium befindlichen Personen, unabhängig von Staatsangehörigkeit.
(3) Staatliche Gesetze finden innerhalb exterritorialer Territorien keine unmittelbare Anwendung, sofern dieses Gesetz nichts anderes bestimmt.

§4 Konzernarmeen
(1) Exterritoriale Korporationen sind berechtigt, eigene bewaffnete Streitkräfte zu unterhalten.
(2) Konzernarmeen sind weder private Sicherheitsdienste noch Teil der Streitkräfte der Freien Irkanischen Republik.
(3) Konzernarmeen handeln als eigenständige Gewaltträger im Rahmen der exterritorialen Hoheitsgewalt.
(4) Konzernarmeen dürfen insbesondere verfügen über:
  1. Land-, Luft- und Seestreitkräfte,
  2. schwere Waffen, einschließlich Kampfpanzer, Kampfflugzeuge und Kriegsschiffe,
  3. eigene militärische Infrastruktur und Befehlsketten.
(5) Einsatz und Organisation der Konzernarmeen unterliegen keiner staatlichen Routineaufsicht.

§5 Zugang staatlicher Organe
(1) Staatliche Organe haben kein allgemeines Zugangs- oder Durchgriffsrecht in exterritoriale Territorien.
(2) Ein Zugang ist nur zulässig bei:
  1. ausdrücklicher Zustimmung der Korporation oder
  2. Feststellung eines Staatsnotstands gemäß §6.
(3) Ermittlungen, Festnahmen oder militärische Maßnahmen ohne Vorliegen der Voraussetzungen nach Absatz 2 sind unzulässig.

§6 Staatsnotstand und aam’ne-Vorbehalt
(1) Ungeachtet aller Bestimmungen dieses Gesetzes bleibt die aam’ne-Doktrin oberste Handlungsgrundlage.
(2) Stellt der Marschall der Freien Irkanischen Republik eine schwerwiegende Gefährdung der aam’ne-Ziele fest, kann er:
  1. den Zugang staatlicher Organe anordnen,
  2. Weisungen an Konzernarmeen erteilen,
  3. temporäre Maßnahmen innerhalb exterritorialer Territorien verfügen.
(3) Diese Maßnahmen bedürfen keiner vorherigen Zustimmung der Korporation.
(4) Der Staatsnotstand endet durch ausdrückliche Erklärung des Marschalls.

§7 Entzug der Exterritorialität
(1) Die Exterritorialität kann nur entzogen werden durch:
  1. eine Mehrheit von vier Fünfteln der Mitglieder des Konzernkongresses und
  2. die gleichzeitige Zustimmung der Kommandoabteilung Wirtschaft (KAW).
(2) Der Entzug wirkt ex nunc.
(3) Der Entzug lässt Maßnahmen nach §6 unberührt.

§8 Außenwirkung
(1) Exterritorialität entfaltet keine automatische Wirkung außerhalb des Staatsgebiets der Freien Irkanischen Republik.
(2) Die Anerkennung exterritorialer Rechte im Ausland bedarf gesonderter völkerrechtlicher Vereinbarungen.

§9 Schlussbestimmungen
(1) Dieses Gesetz tritt mit Verkündung in Kraft.
(2) Entgegenstehende Regelungen treten außer Kraft.

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  X
Geschrieben von: Olga Buxere - Vor 11 Stunden - Forum: Firmenstandorte - Keine Antworten

Konzernstandort X – Genepohl

Der Hauptstandort von X liegt bewusst außerhalb der klassischen Innenstadt Genepohls. Er befindet sich dort, wo Bahntrassen, Hochsicherheitsinfrastruktur und industrielle Zonen ineinandergreifen. Kein Prestigeviertel, keine Schaufensterlage. Das Areal ist als eigenständiges Konzerngebiet ausgewiesen, exterritorial gestellt und vollständig als AAA-Zone klassifiziert.
Die Grenze ist nicht monumental, aber eindeutig. Bodenmarkierungen, Drohnenkorridore und passive Sperren ersetzen Zäune. Wer sie überschreitet, merkt es nicht an Schildern, sondern daran, dass sich der Raum plötzlich anders verhält. Wege enden, Kameras wechseln ihre Blickwinkel, Bewegungen werden registriert, ohne kommentiert zu werden. X braucht keine Show, um Macht sichtbar zu machen.
Architektonisch wirkt der Standort wie ein zusammenhängendes technisches Organ. Flache, schwere Baukörper aus dunklem Beton und mattem Metall dominieren das Bild. Fenster sind selten, tief eingelassen und funktional. Außenfassaden tragen keine Logos. Nichts ist dekorativ, alles folgt Zweck, Abschirmung und Kontrolle. Der Eindruck ist kühl, still und konzentriert.
Die Infrastruktur des Areals ist vollständig autark. Energie, Kommunikation und Transport laufen über interne Systeme, die mehrfach redundant ausgelegt sind. Zivil deklarierte Kommunikationssatelliten gehören ebenso dazu wie direkt angebundene militärische Glasfasertrassen. Gerüchte über zusätzliche Aufklärungskapazitäten werden weder bestätigt noch dementiert. Die offizielle Haltung des Konzerns bleibt seit Jahren gleich: X entwickle Systeme, nicht Narrative.
Sicherheit ist allgegenwärtig, aber unaufdringlich. Bewaffnete Konzernkräfte tragen keine Rangabzeichen im klassischen Sinn, nur funktionale Kennzeichnungen. Kontrollen erfolgen automatisiert, lautlos und ohne menschliche Neugier. Staatliche Stellen betreten das Gelände ausschließlich auf Einladung. Verbindungsbüros der zuständigen Kommandoabteilungen existieren, jedoch ohne formale Aufsichtsbefugnis. X agiert hier nicht neben dem Staat, sondern in einer eigenen rechtlichen Sphäre.

Das Büro von Olga Buxere
Das Büro von Olga Buxere liegt nicht oben und nicht im Zentrum. Es befindet sich tief im Komplex, nahe an Prototypenlaboren und Kernrechenclustern. Wer zu ihr vorgelassen wird, hat bereits mehrere Schleusen, Ebenen und Prüfungen hinter sich, ohne dass dies je explizit erwähnt würde.
Der Raum selbst ist überraschend klein. Kein Konferenztisch, kein repräsentatives Mobiliar. Ein großer Arbeitstisch dominiert den Raum, flankiert von mehreren Displays, die meist dunkel bleiben. Ein Sofa steht an der Wand, funktional, nicht einladend. Persönliche Gegenstände fehlen vollständig. Es gibt keine Kunst, keine Fotos, keine Symbole von Erfolg oder Status. Der Raum existiert ausschließlich für Arbeit.
Das Licht ist gleichmäßig und kühl, die Akustik gedämpft. Man hört das leise Arbeiten der Lüftung und das ferne Brummen der Rechenanlagen. Wenn Olga spricht, tut sie das ruhig und präzise. Pausen sind Teil ihrer Kommunikation. Antworten kommen erst, wenn sie abgeschlossen sind. Wer versucht, hier durch Andeutungen, Machtspiele oder Selbstdarstellung Eindruck zu machen, verliert sehr schnell an Relevanz.
Olga sitzt nicht dominant, sie sitzt exakt. Ihr Büro ist kein Thron und kein Rückzugsort. Es ist ein Knotenpunkt. Entscheidungen entstehen hier nicht durch Gespräche, sondern durch Abwägung. Bekannt ist, dass sie manchmal im Gebäude schläft, nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil sie Ideen nicht an Tagesrhythmen bindet.
Ihr inoffizieller Leitsatz kursiert intern seit Jahren und wird selten zitiert, aber oft bestätigt:
„Wenn Sie mir etwas erklären müssen, hätten Sie es vorher testen sollen.“
Man kann davon ausgehen, dass alles was in den Gebäuden passiert aufgezeichnet und an die eigene(n) KI weitergegeben wird.

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  BEL Industries
Geschrieben von: Satu Bel - 31.12.2025, 16:12 - Forum: Firmenstandorte - Keine Antworten

Konzernhauptquartier von BEL Industries (Genepohl)
Das Konzernhauptquartier von BEL Industries liegt im Osten von Genepohl und bildet einen eigenen, klar abgegrenzten Distrikt innerhalb der Metropole. Dieser Bereich wird intern schlicht als BEL-Zone Genepohl bezeichnet, im Volksmund oft nur als „der Gürtel“.
Der Distrikt ist kein Campus im klassischen Sinn, sondern ein funktional autonomes Stadtfragment. Wohnblöcke für Mitarbeiter, Einkaufs- und Versorgungszonen, medizinische Einrichtungen, Schulungszentren und Logistikhubs sind um das zentrale Hauptgebäude gruppiert. Wer hier lebt, arbeitet, konsumiert und bewegt sich größtenteils innerhalb eines geschlossenen Systems.
Die Grenzen des Distrikts sind sichtbar, aber nicht aggressiv markiert. Kontrollpunkte, sensorische Zugänge und Sicherheitszonen ersetzen Mauern. Der Übergang in die restliche Stadt ist fließend, aber eindeutig geregelt. Man betritt den BEL-Distrikt nicht zufällig. Wer hier eintritt, weiß, dass andere Regeln gelten, leiser, effizienter, verbindlicher.
Das Hauptgebäude selbst erhebt sich im Zentrum des Distrikts. Ein massiver, vertikal strukturierter Bau aus Stahl, dunklem Glas und Beton, entworfen für Dauerbetrieb. Keine repräsentative Fassade, keine Offenheit als Geste. Das Gebäude ist als logistisches und datentechnisches Herz konzipiert, jede Ebene erfüllt eine klar definierte Funktion.
Unterirdisch ist der Komplex über Tunnel, Datenleitungen und Transportachsen mit dem restlichen BEL-Netz verbunden. Teile der Infrastruktur sind nicht öffentlich dokumentiert. Der Distrikt gilt faktisch als exterritorialer Raum mit eigener Sicherheits- und Zugriffsordnung.
Sicherheitskräfte sind permanent präsent, aber zurückhaltend. Uniformiert, bewaffnet, professionell. Fahrzeuge und maritime Einheiten stehen außerhalb des sichtbaren Stadtbildes bereit. Der Eindruck ist nicht Bedrohung, sondern Unumkehrbarkeit.

Büro des CEO – Satu Bel
Das Büro von Satu Bel befindet sich im obersten Abschnitt des Hauptgebäudes, abgeschirmt von operativen Bereichen, aber nicht isoliert. Es ist kein Machtthron, sondern ein Kontrollraum für Entscheidungen, deren Auswirkungen weit über den Distrikt hinausreichen.
Der Raum ist groß, hoch und nüchtern. Materialien sind reduziert: dunkles Holz, Stein, Metall, matte Oberflächen. Keine Dekoration, keine persönlichen Erinnerungsstücke. Was sichtbar ist, hat Bedeutung oder Funktion. Großflächige Fenster geben den Blick frei auf den BEL-Distrikt, die Verkehrsachsen Genepohls und die Logistikzonen jenseits der Stadt. Der Blick ist bewusst gewählt. Er zeigt nicht Menschen, sondern Bewegung.
Der Schreibtisch ist breit, schwer, leer. Informationen erscheinen nur bei Bedarf auf integrierten Displays oder holografischen Projektionsflächen. Lieferketten, Konsumdaten, politische Stabilitätsindikatoren, Auslandsoperationen. Alles in Echtzeit, alles abstrahiert.
Satu Bel arbeitet meist stehend oder in langsamer Bewegung durch den Raum. Gespräche sind ruhig, sachlich, präzise. Er wirkt entspannt, nicht weil ihn wenig kümmert, sondern weil er vorbereitet ist. Entscheidungen werden hier nicht gesucht, sondern ausgewählt.
Sicherheit ist absolut, aber unsichtbar. Mehrschichtige Zugangskontrollen, permanente Präsenz spezialisierter Schutzkräfte, redundante Rückzugs- und Evakuierungsoptionen. Nicht aus Paranoia, sondern aus Routine.
Wer dieses Büro verlässt, versteht schnell: Satu Bel ist kein Manager eines Konzerns. Er ist der Betreiber eines Systems, das größer ist als viele Regierungen.

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  Irkanischen Energieunternehmen
Geschrieben von: Wolf Hauer - 31.12.2025, 14:45 - Forum: Firmenstandorte - Keine Antworten

Firmensitz der Irkanischen Energieunternehmen (IEU)
Der Hauptsitz der Irkanischen Energieunternehmen ist kein Verwaltungsgebäude, sondern ein Machtzentrum. Er liegt am Rand von Frisa, dort, wo Stadt in Infrastruktur übergeht: Umspannwerke, Leitungsbündel, Kontrolltunnel, Förderlogistik. Die Zentrale ist in ein Netz aus Energie, Rohstoffen und Transport eingebettet – nicht daneben.
Das Gebäude selbst ist groß, schwer und absichtlich unspektakulär. Dunkler Stein, Stahl, kaum Glas. Keine Transparenz als Versprechen, sondern als Drohung: Man weiß, dass hier alles sichtbar ist – nur nicht für Außenstehende. Die Architektur folgt keiner Ästhetik, sondern einer Logik der Dauer. Dieses Gebäude soll nicht gefallen, es soll bleiben, auch wenn Regierungen wechseln.
Im Inneren herrscht eine Atmosphäre permanenter Kontrolle. Große Leitstände überwachen Lastverteilungen, Förderquoten, Speicherstände, Abhängigkeiten ganzer Regionen. Entscheidungen werden hier nicht politisch vorbereitet, sondern technisch vollzogen. Wenn hier ein Parameter verändert wird, gehen Lichter an oder aus, Werke laufen hoch oder stehen still, ganze Lieferketten geraten ins Stocken.
Sicherheit ist allgegenwärtig und kompromisslos. Keine symbolische Bewachung, sondern militärisch organisierte Werkssicherheitskräfte mit klarer Einsatzdoktrin. Fahrzeuge, Sperren, unterirdische Schutzräume. Die IEU schützt sich nicht, um sich zu verteidigen, sondern um unangreifbar zu bleiben. Sabotage wird nicht beantwortet, sie wird vorab unmöglich gemacht.
Der Eindruck ist unmissverständlich:
Dies ist kein Unternehmen, das dem Staat dient.
Dies ist ein Unternehmen, das der Staat berücksichtigen muss.

Büro des Vorstandsvorsitzenden (Wolf Hauer)
Das Büro von Wolf Hauer ist eine Inszenierung von Macht, aber nicht von Reichtum. Kein Gold, kein Übermaß, kein Luxus. Alles ist teuer, schwer und endgültig. Dunkles Holz, Stein, Metall. Möbel, die nicht ersetzt werden müssen, sondern vererbt werden könnten.
Der Raum ist hoch, kühl, still. An den Wänden keine Kunst, sondern Karten. Stromnetze, Fördergebiete, Transportachsen, Rohstoffabhängigkeiten, national und international. Nicht dekorativ, sondern bewusst präsent. Wer hier sitzt, wird ständig daran erinnert, wie viel von diesem Raum aus kontrolliert wird.
Hauer sitzt nicht hinter seinem Schreibtisch wie ein Manager, sondern wie ein Eigentümer. Gespräche finden selten im Sitzen statt. Entscheidungen werden nicht diskutiert, sondern festgestellt. Er spricht ruhig, fast freundlich, aber ohne Wärme.
Hier geht es nicht um Innovation, Nachhaltigkeit oder Verantwortung, das sind Narrative für außen. In diesem Raum geht es um Zugriff. Um die Frage, wer versorgt wird, wer warten muss und wer Druck verspürt, ohne genau zu wissen, warum.
Hauer denkt nicht in politischen Kategorien, sondern in Abhängigkeiten. Er ist kein Visionär, kein Idealist, kein Retter. Er ist jemand, der gelernt hat, dass Macht am stabilsten ist, wenn sie technisch begründet und juristisch abgesichert ist. Dass man keine Diktatur braucht, wenn man die Infrastruktur besitzt.
Sicherheit ist hier still, aber absolut. Der Zugang ist mehrfach abgeschirmt, jede Bewegung kontrolliert. Nicht aus Angst sondern aus Gewohnheit. Wer diesen Raum betritt, weiß, dass er sich in der Nähe eines Mannes befindet, der nicht droht, nicht schreit und nicht prahlt.

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  Ragnarök
Geschrieben von: Jon Dreefus - 31.12.2025, 11:58 - Forum: Firmenstandorte - Keine Antworten

Firmensitz Ragnarök
Der Hauptsitz von Ragnarök liegt nicht verborgen und nicht abgeschirmt, sondern bewusst sichtbar. Ein massiver, funktionaler Gebäudekomplex aus dunklem Stein, Beton und Stahl, klar gegliedert, ohne Glasfassaden oder architektonische Spielereien. Keine Einladung, kein Einschüchterungstheater sondern das stille Selbstverständnis eines Ortes, der weiß, dass er gebraucht wird.
Die Anlage ist groß, weitläufig und streng zoniert. Verwaltungsgebäude, Entwicklungsbereiche, Prüfstände und abgesicherte Logistikachsen greifen ineinander wie ein militärischer Verband. Wer sich hier bewegt, merkt schnell, dass alles auf Zweck ausgerichtet ist. Wege sind kurz, Beschilderungen eindeutig, Zutrittsstufen kompromisslos geregelt.
Die Sicherheitskräfte sind präsent, sichtbar und eindeutig militärisch organisiert. Keine privaten Wachleute, keine symbolischen Uniformen. Hier stehen ausgebildete Kräfte mit klarer Befehlskette, bewaffnet, diszipliniert, wachsam. Fahrzeuge, schwere Sperren und feste Posten gehören selbstverständlich dazu. Die Stimmung ist professionell, aber unter Umständen fanatisch in ihrer Loyalität – nicht aus Ideologie, sondern aus Identifikation mit Auftrag und Struktur. Ragnarök schützt sich nicht, um Angst zu erzeugen, sondern um Funktionsfähigkeit unter allen Umständen zu garantieren.
Der Eindruck ist eindeutig: Dies ist kein Konzern, der verteidigt werden muss. Dies ist eine Einrichtung, die weiterarbeiten muss, unabhängig von Lage, Druck oder politischem Klima.

Büro des Prätors zu Ragnarök (CEO)
Das Büro des Prätors wirkt auf den ersten Blick altbacken, beinahe bewusst unmodern. Dunkles Holz, schwere Möbel, matte Oberflächen. Keine Bildschirme an den Wänden, keine futuristischen Displays. Technik ist vorhanden, aber integriert, zurückgenommen, unsichtbar. Wer hier sitzt, braucht keine Inszenierung von Fortschritt.
Der Raum ist groß, aber nicht protzig. Eine klare Geometrie bestimmt die Anordnung: massiver Schreibtisch, funktionale Besprechungszone, Karten- und Aktenbereiche. An den Wänden keine Trophäen, keine Waffen, keine Flaggen – stattdessen technische Zeichnungen, Produktionsschemata, strategische Übersichten. Dinge, die gemacht werden, nicht Dinge, die gefeiert werden.
Die Atmosphäre ist ruhig, fast kühl. Alles wirkt vorbereitet, nichts improvisiert. Gespräche in diesem Raum sind kurz, präzise und folgen klaren Linien. Entscheidungen werden nicht diskutiert, sondern eingeordnet. Der Raum vermittelt unmissverständlich: Hier wird nicht über Moral gesprochen, sondern über Einsatzfähigkeit, Lieferketten, Belastungsgrenzen und Folgen.
Auch hier ist Sicherheit spürbar. Der Zugang erfolgt über mehrere Ebenen, begleitet von diskreter, aber jederzeit eingreifbarer Bewachung. Die Nähe zum Militär ist nicht symbolisch, sondern real. Der Prätor arbeitet nicht neben dem Staat, er ist funktional Teil seiner strategischen Infrastruktur.
Insgesamt wirkt das Büro wie der Arbeitsplatz eines Mannes, der nicht beeindrucken will, sondern arbeiten muss. Ein Ort, an dem Entscheidungen getroffen werden, die nicht laut sind, aber dauerhaft wirken.

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  Teiwaz
Geschrieben von: Soren Arneson Valgard - 31.12.2025, 11:20 - Forum: Firmenstandorte - Keine Antworten

Firmensitz – Im Nordwesten von Irkania-Stadd 
Der Hauptsitz von Teiwaz liegt im südlichen Luftverkehrsdistrikt von Irkania-Stadd, direkt angebunden an das interkontinentale Drehkreuz der Republik. Der Standort ist kein Prestigeobjekt, sondern ein Knotenpunkt. Von hier aus werden Flugpläne, Wartungsfenster, internationale Abkommen, Frachtkorridore und staatliche Sondermissionen koordiniert.
Der Gebäudekomplex ist großflächig angelegt und besteht aus mehreren miteinander verbundenen Baukörpern. Glas, Stahl und helle Steinflächen dominieren, funktional, modern, aber nicht verspielt. Es ist sofort erkennbar, dass hier nicht ein einzelnes Unternehmen sitzt, sondern ein globaler Betrieb, der rund um die Uhr arbeitet. Schichtwechsel, internationale Delegationen, Crews aus allen Zeitzonen, alles fließt.
Im Inneren herrscht permanente Bewegung. Große Leitstellen mit Echtzeit-Dashboards zeigen Flugbewegungen, Wetterlagen, Slots, Ausweichrouten und politische Luftraumrisiken. Entscheidungen werden hier nicht in Kampagnen gedacht, sondern in Minuten. Teiwaz ist zu groß, um improvisiert zu werden. Alles ist auf Redundanz, Übersicht und Eskalationsfähigkeit ausgelegt.
Trotz der Größe wirkt der Komplex nicht anonym. Aufenthaltsbereiche für Crews, Ruhezonen, Trainingsräume und medizinische Einrichtungen sind selbstverständlich integriert. Teiwaz versteht sich als Infrastruktur und behandelt die Menschen, die sie tragen, entsprechend.

Das Büro des CEO
Das Büro von Soren Arneson Valgard befindet sich nicht im obersten Turm, sondern in einem zentralen Verbindungstrakt zwischen Leitstelle, internationaler Abteilung und Regierungskoordination. Es ist bewusst erreichbar, nicht abgeschottet.
Der Raum ist groß, aber zurückhaltend eingerichtet. Klare Linien, ruhige Farben, hochwertige Materialien ohne Luxusgesten. Der Schreibtisch ist funktional, mit direktem Zugriff auf Lageinformationen, Verträge und Kommunikationskanäle. Technik ist präsent, aber nicht dominierend. Nichts blinkt unnötig.
An den Wänden hängen keine Auszeichnungen und keine Firmenlogos. Stattdessen Karten: globale Routen, alternative Korridore, politische Sperrzonen, Notlandeplätze. Eine davon zeigt die Reichweiten der Flotte in verschiedenen Konfigurationen. Es ist ein Büro, das Bewegung denkt, nicht Repräsentation.
Das Fenster bietet Blick auf das Vorfeld des Flughafens. Starts und Landungen sind sichtbar, aber nicht inszeniert. Für Valgard ist das kein Panorama, sondern eine Erinnerung an den Maßstab seiner Verantwortung.
Besprechungen in diesem Raum sind kurz, präzise und strukturiert. Valgard hört zu, stellt wenige Fragen und entscheidet klar. Er duldet keine Theatralik. Wer hier sitzt, weiß: Es geht nicht um Visionen, sondern um Funktionieren.

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  Banka Irkania
Geschrieben von: Alfred Lande - 31.12.2025, 02:40 - Forum: Firmenstandorte - Keine Antworten

Firmenzentrale
Die Zentrale der Banka Irkania erhebt sich im Herzen von Irkania-Stadd wie ein bewusst gesetztes Zeichen. Kein modernes Glasversprechen, kein freundliches Finanzdesign – sondern Marmor, Stein und Masse. Wer sich dem Gebäude nähert, spürt sofort, dass hier nicht um Vertrauen geworben wird. Hier wird es vorausgesetzt.
Die Fassade besteht aus hellem, schwerem Stein, unterbrochen von hohen Fensterachsen und klaren Linien. Der Bau wirkt zeitlos, fast absichtlich aus der Zeit gefallen. Er soll nicht gefallen, sondern bestehen. Im Inneren setzt sich dieser Eindruck fort: polierter Marmor, gedämpfte Beleuchtung, große Räume mit kontrollierter Akustik. Schritte hallen leicht – nicht laut, aber hörbar. Man soll wissen, dass man hier ist.
Fast jede irkanische Familie hat ein Konto bei der Banka Irkania. Für viele beginnt und endet ihr finanzielles Leben hier: Gehalt, Kredite, Rücklagen, Investitionen. Die Bank ist allgegenwärtig, ohne sich aufzudrängen. Sie ist kein staatliches Monopol – aber faktisch das monetäre Zentrum der Republik. Kaum ein größerer wirtschaftlicher Vorgang, der nicht zumindest berührt wird.
Die Banka Irkania ist Kriegsprofiteur und Friedensprofiteur gleichermaßen. Sie finanziert Infrastruktur, Rüstung, Wiederaufbau, Expansion. Moral ist hier kein Leitwert, sondern eine Variable. Intern spricht man nicht von Gut oder Böse, sondern von Tragfähigkeit, Risiko und politischer Akzeptanz. Ihre Finger reichen tief – nicht nur in Taschen, sondern in Strukturen. Bis zu den Oberarmen, wie Kritiker sagen.

Innere Struktur und Menschen
Je höher man sich innerhalb der Bank bewegt, desto kälter wird die Luft. In den unteren Ebenen arbeiten Beraterinnen, Analysten, Sachbearbeiter, viele von ihnen ernsthaft bemüht, für Kunden Stabilität und Sicherheit zu schaffen. Der Frauenanteil liegt bei rund 40 %, in manchen Abteilungen sogar höher. Es gibt ganze Bereiche, die tatsächlich an das Beste glauben, was Geld ermöglichen kann: Versorgung, Sicherheit, Planbarkeit.
Doch weiter oben ändert sich der Ton. Entscheidungen werden abstrakter, Menschen zu Zahlen, Staaten zu Risiken, Konflikte zu Chancen. Loyalität gilt nicht dem Kunden, sondern der Position. Idealismus wird dort nicht bekämpft, er wird geradezu aussortiert.

Sicherheit und Schattenstrukturen
Anders als viele andere irkanische Großkonzerne unterhält die Banka Irkania keine klassischen bewaffneten Einheiten, keine offenen Sicherheitsbataillone, keine gepanzerten Fahrzeuge mit Firmenlogo und erst recht keine Kriegsschiffe. Ihre Macht wird nicht demonstrativ geschützt, sondern gezielt abgesichert.
Die Bank setzt auf spezialisierte operative Kräfte. Kleine, hochqualifizierte Einheiten, formell als Sicherheits- und Interventionsdienst geführt, faktisch jedoch mit Fähigkeiten ausgestattet, die weit über Objektschutz hinausgehen. Diese Kräfte arbeiten diskret, flexibel und ohne öffentlich erkennbare Zugehörigkeit. Ihre Existenz ist bekannt, ihr Umfang nicht.
Eine Grundregel gilt uneingeschränkt: Lösegeld wird nicht gezahlt.
Nicht für Entführte, nicht für erpresste Daten, nicht für blockierte Vermögenswerte. Geld, das der Bank gehört, wird zurückgeholt – notfalls über Jahre, über Umwege, über Personen. Die Methoden bleiben dabei selten sichtbar, aber stets wirksam. Wer der Bank etwas schuldet, bleibt der Bank nicht entzogen.
In diesem Bereich zeigt sich das zwielichtige Gesicht der Banka Irkania. Ihre Verbindungen reichen bis an den Rand der Unterwelt – und manchmal darüber hinaus. Informelle Netzwerke, Vermittler, Schuldensammler, juristische Grauzonen. Alles bewegt sich am Rand des Legalen, selten offen jenseits davon. Die Bank wandert bewusst auf diesem Grat. Sie fällt nicht – sie balanciert.
Intern wird das nicht romantisiert. Es gilt als notwendige Funktion. Geld ist Macht, und Macht darf nicht erpressbar sein. In dieser Logik liegt ein Teil der Furcht, die der Bank entgegengebracht wird – und ein Teil ihrer Stabilität.
Die Banka Irkania verteidigt sich nicht territorial. Sie sichert Forderungen, Zugänge und Abhängigkeiten.
Angriffe werden nicht abgewehrt, sondern neutralisiert, finanziell, juristisch oder persönlich.

Alfred Lande
An der Spitze steht Alfred Lande.
Für ihn ist die Bank kein Dienstleister, sondern ein Machtinstrument.
Lande interessiert sich nicht für Renditen als solche, sondern für Einfluss. Für ihn ist Geld kein Ziel, sondern ein Hebel. Seine Nähe zu rechten Ideologien ist bekannt, doch selten offen ausgesprochen. Er versteht es, seine Überzeugungen hinter wirtschaftlicher Rationalität und staatlicher Notwendigkeit zu verbergen. Was zählt, ist Ordnung, und die Frage, wer und wie man sie definiert.
Wie sein Sohn glaubt auch Alfred Lande an Struktur, Hierarchie und Durchsetzung. Anders als dieser ist er jedoch subtiler. Wo andere reden, wartet er.

Das Büro des Vorstandsvorsitzenden
Landes Büro ist kein Arbeitsplatz, sondern eine Inszenierung.
Hohe Decken, schwere Möbel, dunkles Holz, Stein. Kunst hängt an den Wänden, aber nichts Persönliches. Keine Fotos, keine Erinnerungen. Alles ist austauschbar, außer dem Raum selbst.
Der Schreibtisch ist groß, frei stehend, so positioniert, dass Besucher automatisch in die untere Perspektive geraten. Fenster geben den Blick über Teile der Stadt frei, nicht panoramisch, sondern kontrolliert. Man sieht genug, um zu wissen, wo man steht.
Gespräche sind kurz, präzise. Lande hört zu, unterbricht selten und entscheidet spät.
Die Banka Irkania endet nicht an diesem Schreibtisch.
Aber von hier aus wird entschieden, wie tief sie reicht.

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  Irkanische Flugwerft
Geschrieben von: Ragnar Kehr - 31.12.2025, 02:12 - Forum: Firmenstandorte - Keine Antworten

Firmenhauptquartier – Irkania-Stadd, Verwaltungszone Nord
Das Hauptquartier der Irkanischen Flugwerft befindet sich bewusst nicht an einem der Fertigungsstandorte. Es liegt im Norden von Irkania-Stadd, in einer Verwaltungszone, die von Planungsbehörden, technischen Instituten und staatlichen Aufsichtsgremien geprägt ist. Hier wird nicht gebaut sondern entschieden.
Der Gebäudekomplex stammt in seiner Grundform aus den späten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Ein breiter, flacher Baukörper aus Beton und hellem Stein, klare Kanten, wenige Glasflächen, keine architektonische Geste. Erweiterungen wurden über die Jahre ergänzt, aber nie gestalterisch neu gedacht. Das Gebäude wirkt solide und ein wenig schwer.
Von außen vermittelt das Hauptquartier keine Dynamik, sondern Dauer. Es signalisiert: Die Flugwerft ist kein Projekt, keine Vision, kein Start-up. Sie ist Teil der staatlichen Grundstruktur. Dies ist nicht nur eine Ideenschmiede, sondern vor allem eine Industrieverwaltung.
Im Inneren herrscht eine ruhige, fast behördliche Atmosphäre. Breite Flure, dicke Türen, gedämpfte Farben. An den Wänden hängen technische Zeichnungen älterer Flugzeugtypen, Produktionsübersichten, Seriennummerntafeln. Man spürt, dass hier vor allem eines zählt: Beherrschbarkeit. R&D ist an anderen Standorten zu finden, nicht im Hauptquartier. 
Das Hauptquartier fungiert als Schnittstelle zwischen Ministerium, Luftwaffe, Logistikdiensten, den eigentlichen Werken der Forschung und Entwicklung. Entscheidungen werden hier vorbereitet, genehmigt, dokumentiert und weitergereicht. Alles mit klarer Zuständigkeit, klaren Aktenwegen und wenig Raum für Improvisation.

Das Büro des Generaldirektors
Das Büro von Ragnar Obmundsson Kehr liegt im zentralen Verwaltungstrakt, nicht obenauf, nicht abgeschirmt, sondern dort, wo sich Planungsabteilungen und Ministerialverbindungen kreuzen.
Der Raum wirkt altbacken. Dunkles Holz, schwere Möbel, dicke Aktenordner. Der Schreibtisch ist groß, massiv, klar strukturiert. Kein minimalistisches Design, keine Bildschirmlandschaft. Technik ist vorhanden, aber integriert, fast versteckt. Kehr vertraut Tabellen, Zeichnungen und Stücklisten auf Papier mehr als Präsentationen.
An den Wänden hängen gerahmte technische Pläne älterer Flugzeugmuster, einige davon längst außer Dienst. Keine Auszeichnungen, keine Porträts. Stattdessen Produktionszahlen, Wartungsintervalle, Materialübersichten. Dinge, die zeigen, was sich bewährt hat. Im hinterem Schrank, die Notfallpläne, falls jemand Werke bombardiert. Kriegsplanung ist auch hier leider gegenwärtig. 
Das Fenster bietet keinen Blick auf Startbahnen oder Hallen, sondern auf die Verwaltungszone der Stadt. Bewegung findet hier abstrakt statt: in Akten, Budgets, Zeitplänen. 
Der Raum ist ruhig, fast schwer. Gespräche verlaufen sachlich, oft leise. Kehr sitzt meist leicht nach vorn geneigt, Unterlagen vor sich, selten zurückgelehnt. Entscheidungen werden hier nicht emotional gefällt, sondern nach Abwägung von Kosten, Wartbarkeit und politischer Tragfähigkeit.
Und das Büro wirkt nicht modern, ebenso wenig wie der Insasse.

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  Radio Welle Irkanien
Geschrieben von: Eirik Skjaldson Hroth - 31.12.2025, 01:40 - Forum: Firmenstandorte - Keine Antworten

Hauptstandort Nord-Irkania-Stadd

Der Hauptstandort von Radio Welle Irkanien liegt im Norden von Irkania-Stadd, jenseits der repräsentativen Verwaltungsachsen, dort, wo Stadt in Infrastruktur übergeht. Das Gelände ist weitläufig, flach angelegt und funktional gegliedert. Mehrere niedrige Baukörper aus Beton, Glas und Metall stehen in klaren Abständen zueinander, verbunden durch überdachte Wege, technische Trakte und gesicherte Versorgungslinien.
Von außen wirkt der Komplex sachlich, beinahe unspektakulär. Keine Türme, keine Monumente, keine gestalterische Geste. Es ist offensichtlich kein Ort der Selbstdarstellung. Antennenanlagen und Sendemasten sind vorhanden, aber nicht inszeniert. Sie stehen dort, weil sie gebraucht werden.
Die Lage ist bewusst gewählt. Der nördliche Stadtrand bietet Ruhe, Platz und kontrollierbare Umgebung. Gleichzeitig ist der Standort direkt an die Energie-, Daten- und Verkehrsinfrastruktur angebunden. Radio Welle Irkanien soll im Krisenfall weiter senden, unabhängig von städtischer Unruhe oder politischem Tagesbetrieb.
Im Inneren herrscht eine Atmosphäre konzentrierter Ordnung. Studios, Redaktionen, Technikräume und Archive sind strikt getrennt, aber logisch verbunden. Schallisolierte Flure wechseln mit offenen Arbeitsbereichen. Es ist leise, selbst dort, wo viel gearbeitet wird. Die Technik ist modern, aber zurückhaltend sichtbar. Hier soll nichts beeindrucken, nur funktionieren.
Besonders auffällig ist das Archivzentrum. Große, klimatisierte Räume, analoge und digitale Speicher nebeneinander. Mitschnitte, Texte, Musik, Reden, Rohmaterial. Radio Welle Irkanien versteht sich nicht nur als Sender, sondern als Gedächtnisapparat der Republik.
Die Sicherheit ist hoch, aber unspektakulär. Zugangskontrollen sind klar geregelt, Bewaffnung ist vorhanden, aber nicht demonstrativ. Wie überall in Irkanien ist auch hier klar: Der Rundfunk ist Teil der staatlichen Ordnung und wird entsprechend geschützt und er schützt sich auch selbst. 

Das Büro des Intendanten
Das Büro von Eirik Skjaldson Hroth befindet sich nicht in einem abgehobenen Trakt, sondern im zentralen Verwaltungsbau, auf derselben Ebene wie Redaktion und Technikleitung. Kein abgeschotteter Machtbereich, sondern ein Knotenpunkt.
Der Raum ist mittelgroß, klar geschnitten, ruhig eingerichtet. Helle Wände, dunkler Boden, schlichtes Mobiliar. Ein massiver Tisch, einige Regale, eine Sitzecke für Gespräche. Keine Kunst, keine Zitate, keine persönlichen Erinnerungsstücke. Was hier hängt, sind Karten der Sendegebiete, schematische Darstellungen von Übertragungswegen und eine aktuelle Programmübersicht.
Das Fenster bietet Blick auf einen Teil des Antennenfeldes und die nördlichen Versorgungsachsen der Stadt. Kein Panorama, keine Menschen. Bewegung findet hier abstrakt statt, als Signal, als Frequenz, als Fluss.
Technik ist vorhanden, aber unaufdringlich. Bildschirme sind in Möbel integriert, Daten werden aufgerufen, wenn sie gebraucht werden, nicht permanent. Der Raum ist auf Gespräche ausgelegt, nicht auf Inszenierung. Besucherstühle sind bequem, aber sachlich. Man soll bleiben können, aber nicht vergessen, warum man da ist.
Eirik sitzt meist ruhig, aufrecht, selten zurückgelehnt. Er spricht leise, hört aufmerksam zu und unterbricht kaum. 
Das Büro wirkt nicht wie der Arbeitsplatz eines Medienchefs.
Es wirkt wie der Raum eines Menschen, der Bedeutung sortiert, bevor sie gesendet wird.

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  Hegstrohm & Varda
Geschrieben von: Iven Marod - 30.12.2025, 20:19 - Forum: Firmenstandorte - Keine Antworten

Konzernzentrale in Genepohl

Von außen wirkt die Zentrale von Hegstrohm & Varda beinahe unscheinbar. Ein moderner, funktionaler Baukörper am Rand eines Verkehrsknotens in Genepohl, Glas und Beton in zurückhaltender Kombination, klare Linien, keine Monumentalarchitektur. Kein Turm, kein Campus, kein Prestigegehabe. Es ist das Gebäude eines Unternehmens, das Dinge bewegt, nicht zeigt.
Der Eingang ist offen, gut beschildert und barrierefrei. Lieferfahrzeuge, Mitarbeiter und Besucher bewegen sich scheinbar reibungslos durch das Areal. Wer hier ankommt, hat nicht das Gefühl, ein Machtzentrum zu betreten, sondern eine funktionierende Organisation. Genau das ist beabsichtigt.
Was man auf den ersten Blick nicht wahrnimmt, ist die Sicherheitsstruktur, die diesen Fluss überhaupt erst ermöglicht. Hegstrohm & Varda unterhält eine eigene, schwer bewaffnete Konzernsicherheitsabteilung, vollständig integriert in die irkanische Ordnung. Die Präsenz ist nicht demonstrativ, sondern verteilt. Uniformen sind neutral, Fahrzeuge wirken wie Logistikeinheiten, Kontrollpunkte wie Verkehrslenkung.
Tatsächlich verfügt der Standort über gesicherte Zufahrtsachsen, verborgene Sperrsysteme und eine permanent verfügbare Eingreifreserve. In den unterirdischen Bereichen befinden sich gepanzerte Einsatzfahrzeuge für den urbanen Raum, ausgelegt auf Räumung, Absicherung und Konvoioperationen. Die Drohnennetze des Konzerns sind nicht nur für Warenlieferung konzipiert, sondern können in Sekunden auf Überwachungs- und Sicherungsbetrieb umschalten.
Schwere Waffen sind vorhanden, aber nicht offen sichtbar. Personal ist ausgebildet, bewaffnet und klar befehligt. Wer hier ernsthaft etwas erzwingen wollte, würde es erst bemerken, wenn der Raum bereits geschlossen ist.
Diese Form der Sicherheit ist typisch für Hegstrohm & Varda. Keine Abschreckung durch Sichtbarkeit, sondern durch Gewissheit. Man weiß, dass sie da ist. Man sieht sie nur nicht.

Das eigentliche Bild
Was Hegstrohm & Varda nach innen auszeichnet, ist nicht Ästhetik, sondern Dauerleistung.
Die Produkte des Konzerns sind günstig, aber nicht fragil. Sie sind so gebaut, dass sie halten und das länger als der Preis vermuten lässt. Werkzeuge, Elektronik, Haushaltswaren, Textilien: alles auf Robustheit ausgelegt, auf Alltag, auf Missbrauch. Es ist ein offenes Geheimnis, dass manche HV-Produkte sprichwörtlich dafür bekannt sind, mehr auszuhalten als die Umgebung bekanntlich gibt der Asphalt nach, bevor das Gerät bricht.
Diese Haltbarkeit ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer Denkweise. Dinge sollen bleiben. Reparierbar sein. Weitergegeben werden können. Das entspricht der staatsdoktrinären Vorstellung von Dauer und Ordnung und wird gleichzeitig als progressive Nachhaltigkeit verkauft. Beides stimmt. Und beides wird genutzt.
Nach außen bewegt sich der Konzern problemlos im woke-links-freiheitlichen Einheitsmarsch der Gegenwart. Diversität, faire Darstellung, Zugänglichkeit, alles vorhanden, sauber umgesetzt, ohne Ironie. Aber auch ohne Sentimentalität. Hegstrohm & Varda nutzt diese Sprache nicht als Identität, sondern als Betriebsmodus.

Währenddessen verfolgt der Konzern eine aggressive, präzise Expansion ins Ausland. Neue Märkte werden nicht erobert, sondern unterwandert: mit günstigen, verlässlichen Produkten, die lokale Anbieter ausbluten lassen, ohne je offen zu konkurrieren. Erst kommen die Waren, dann die Logistik, dann die Abhängigkeit. Wenn man es merkt, ist es zu spät.

Das Innere
Im Inneren der Zentrale ist nichts zufällig gemütlich.
Die offenen Ebenen sind klar strukturiert, Zuständigkeiten eindeutig, Dashboards allgegenwärtig. Lieferketten, Ausfallwahrscheinlichkeiten, politische Risiken und Währungsbewegungen laufen permanent mit. Alles ist sichtbar, alles wird bewertet. Doch zwischen Bildschirmen und Datenströmen gibt es Licht, Ruheinseln, begrünte Zonen. Arbeitsplätze sind ergonomisch, Wege kurz, Lärm gedämpft. Hier soll man denken können.
Hegstrohm & Varda geht davon aus, dass ein Arbeitsplatz für Menschen auch ein Platz für Menschen sein muss. Rückzugsräume, Gemeinschaftsflächen, funktionale Cafés und Pausenzonen sind keine Zugeständnisse, sondern Teil der Systemarchitektur. 'Glückliche Drohnen arbeiten besser', dieser Satz gilt intern als nüchterne Feststellung, nicht als Zynismus.
Im engeren Führungskreis tobt dennoch eine dauerhafte strukturstaatliche Revolution. Prozesse werden kontinuierlich hinterfragt, Menschen ebenfalls. Nicht aus Grausamkeit, sondern aus Überzeugung. Wer besser werden kann, soll es auch. Schulung, Umstrukturierung und Versetzung sind alltägliche Werkzeuge. Entwicklung ist hier Pflicht, kein Angebot.
Dabei gilt offiziell ein klarer Grundsatz: people first.
Nicht im Sinne von Schonung, sondern im Sinne von Funktionsfähigkeit. Menschen gelten nicht als Verbrauchsmaterial, sondern als das zentrale Betriebselement. Wer im System steht, wird gefördert, weitergebildet, neu eingesetzt, solange Potenzial vorhanden ist.
Es geht nicht nur darum, Dinge effizienter zu machen.
Es geht darum, Menschen funktionaler zu machen, für das System, für den Markt, für die Expansion und, so lautet die interne Logik, auch für sich selbst.
Die Atmosphäre ist ruhig, konzentriert, überraschend angenehm.
Und genau deshalb funktioniert der Druck.

Das Büro des CEO
Das Büro von Iven Marod liegt nicht oben, nicht abgetrennt, sondern zentral. Glaswände, die auf Knopfdruck transparent oder blickdicht werden. Kein Machtthron, sondern ein Kontrollpunkt.
Der Raum ist reduziert. Ein Tisch, mehrere Bildschirme, ein Blick auf die Logistikachsen der Stadt. Keine Kunst, keine Symbole. Persönliches ist fast nicht vorhanden. Das Einzige, was auffällt, ist die Ruhe. Hier wird nicht performt. Hier wird entschieden.
Iven wirkt hier nicht wie ein Rebell, nicht wie ein Aktivist, nicht wie ein Ideologe. Sondern wie jemand, der zutiefst überzeugt ist, dass Systeme besser werden müssen, auch wenn es wehtut. Freundlich im Ton, fanatisch in der Konsequenz.

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