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| Kayas Wohnung |
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Geschrieben von: Kaya Vardal - 10.01.2026, 06:01 - Forum: Zivilleben
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Die Wohnung liegt in einem achtstöckigen Gebäude aus Beton und Glas. Aufzug, kleine Lobby, Kameras, Paketfächer. Kaya wohnt in einem mittleren Stockwerk. Die Wohnung hat zwei Zimmer, einen offenen Wohn- und Küchenbereich, ein Schlafzimmer und ein Bad. Etwas über fünfzig Quadratmeter.
Im Wohnraum steht eine Couch an der Wand. Darauf liegen mehrere Decken, unterschiedlich alt, unterschiedlich dick. Eine davon ist deutlich abgenutzt und liegt meist oben. Daneben Kissen mit verschiedenen Bezügen. Der Couchtisch ist niedrig, Holz, Gebrauchsspuren. Darauf ein Becher, ein Buch, ein Ladekabel.
An der Wand neben dem Esstisch hängen nur einfache Aufkleber. Doppelte, billige, solche ohne Sammlerwert. Serienlogos, Ortssticker, Massenware. Einige hängen schief, manche überlappen sich. Ältere sind ausgeblichen, die Ränder lösen sich leicht. Wenn einer abfällt, wird er nicht ersetzt.
Die wertigen Aufkleber sind nicht an Wänden. Sie sind sortiert in Sammelbüchern. Flache Ordner mit Klarsichthüllen, sauber beschriftet. Nach Themen, Herkunft, Serien, Jahren. Nichts lose, nichts improvisiert. Die Bücher stehen im Regal zwischen Ordnern und Fachliteratur. Man muss wissen, wonach man sucht, um sie zu erkennen.
Die Küche ist Teil des Raums. Schränke, Arbeitsfläche, Spüle. Auf dem Kühlschrank weitere billige Sticker und Magnete. Ein Zettel mit einer Telefonnummer hängt schief. Auf der Arbeitsfläche stehen Gewürze, mehr als notwendig. Zwei Pflanzen stehen am Fenster. Die Erde ist feucht.
Im Regal stehen Ordner, Fachbücher, Romane und die Sammelbücher. Keine auffällige Reihenfolge. Dazwischen kleine Gegenstände ohne festen Zweck. Ein Metallclip, ein abgenutztes Abzeichen ohne Nadel. Nichts ist ausgestellt.
Das Schlafzimmer ist klein. Bett, Schrank, Nachttisch. Keine Aufkleber an den Wänden. Das Bett ist gemacht, aber nicht gespannt. Die Decke liegt gefaltet, wie sie morgens zurückgelassen wurde.
Im Bad steht nur, was benutzt wird. Flaschen sind beschriftet. Handtücher liegen ordentlich gestapelt.
Ein Schreibtisch steht am Fenster. Darauf ein Terminal und ein zweites, offline genutztes Gerät. Kein Fernseher. Kabel sind gebündelt.
Wenn Kaya nach Hause kommt, zieht sie die Schuhe aus und stellt sie an dieselbe Stelle. Die Uniform wird abgelegt und verstaut. Sie setzt sich auf die Couch, zieht eine Decke über die Beine. Die Wandaufkleber bleiben sichtbar. Die Sammelbücher bleiben geschlossen. Später geht sie schlafen.
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| Ein Tag im Leben von Kaya Vardal |
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Geschrieben von: Kaya Vardal - 10.01.2026, 05:24 - Forum: Zivilleben
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Kaya Elindottr Vardal steht auf, als die Vibration am Handgelenk einsetzt. Sie bleibt nicht liegen. Die Uniform ist vorbereitet, die Reihenfolge sitzt. Während sie isst, liest sie die Nachtzusammenfassungen. Meldungen, Zeitstempel, Abweichungen. Sie speichert das, ohne etwas zu markieren. Entscheidungen kommen später.
Beim Antreten ihres Zuges sagt sie nur, dass es keine Übung ist und dass der Auftrag unterwegs erläutert wird. Das genügt. Während der Fahrt laufen die ersten Daten ein. Berichte aus Othala, Protokolle von Thurisaz, Sicherungsmeldungen aus Naudiz. Sie lässt vortragen. Sie fragt nicht. Erst als zwei Zeitangaben nicht zusammenpassen, unterbricht sie und nennt sie. Mehr nicht. Ab diesem Punkt arbeitet der Zug konzentrierter.
Der Einsatzort ist vorbereitet. Sicherheitsstufe A, formale Kooperation. Kaya legitimiert den Zugriff mit Rang und Mandat. Der Zug sichert Server, friert Systeme ein, trennt eine Person vom Betrieb. Alles läuft nach Vorschrift. Niemand widerspricht. Kaya bewegt sich zwischen den Abläufen, nicht an der Spitze, nicht abseits. Sie greift nicht ein, solange es keinen Anlass gibt.
Bei der Befragung sitzt sie seitlich. Sie stellt eine Frage, präzise formuliert. Die Antwort fällt länger aus als nötig. Kaya bedankt sich und beendet das Gespräch. Sie notiert nichts sichtbar. Das Ergebnis steht fest.
In der Pause isst sie mit dem Zug. Es wird nicht über den Einsatz gesprochen. Sie hört zu, merkt sich Details, Tonlagen, Reaktionen. Danach markiert sie das Dossier als Dateninkonsistenz mit systemischer Relevanz. Keine Bewertung, keine Empfehlung. Die Markierung reicht aus, um Prüfketten auszulösen.
Zurück in der Dienststelle übergibt sie Datenträger, einen knappen Vermerk und eine kurze Namensliste. Keine Erläuterung. Der persönliche Bericht folgt später über einen gesicherten Kanal. Sie schildert, was nicht zusammenpasst und was offen bleibt. Keine Schlussfolgerung. Am anderen Ende hört Alrun Amalbalde zu. Es werden Fragen gestellt. Das Gespräch endet ohne Anweisung.
Am Abend legt Kaya die Uniform ab. Der Dienst ist beendet. Sie geht noch hinaus, bewegt sich durch die Stadt, beobachtet. Nicht aus Interesse, sondern aus Gewohnheit. Später schläft sie. Am nächsten Tag wird jemand versetzt oder ein Projekt angehalten. Ihr Name taucht dabei nicht auf.
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| Aus der Geschichte |
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Geschrieben von: Alrun Amalbalde - 07.01.2026, 01:01 - Forum: Diskussionen
- Antworten (10)
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12. Mai 2007
Seismographen auf der Erde dürften Aufschluss geben über die Aktion des Irkanischen Reiches auf der Inselgruppe die unter dem Namen "Havannos" bekannt war
Wenige Minuten nachdem der letzte Frachter mit Zivilisten die Inseln die unter Havannos bekannt sind verlassen und ausser Reichweite sind wird aus dem Büro des Großadministrator ein Anruf getätigt.
Die Wortwahl ist knapp bemessen. "Zorn der Götter".
46 Sekunden später wird die irkanische Nuklearwaffe, die erste seiner Art 400 Meter über Kubano gezündet, getragen von einem Kurzstreckenraketensystem.
Die vorher angebrachten Sensoren funken ihre Informationen auf das Jadarische Festland.
Der Anblick ist indes atemberaubend.
Die Sprengung setzte eine Energie von ca 56 Kilotonnen frei.
[url=https://irkanien.de/][/url]
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| VIRMUND |
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Geschrieben von: Elna Haakon - 02.01.2026, 19:04 - Forum: Firmenstandorte
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Spezialisierung: Kleidung, Textilien, Berufs- und Funktionsbekleidung
Firmensitz (HQ), Genepohl-Süd, Übergangszone A/B
Der Hauptsitz der VIRMUND befindet sich in einem gestaffelten Gebäudekomplex an der Schnittstelle zwischen Verwaltungs- und Industrieflächen. Der Bau vereint Verwaltung, Entwicklung und produktionsnahe Bereiche in einer gemeinsamen Struktur. Die Fassaden bestehen überwiegend aus dunklem Glas; die Innenräume sind offen angelegt, funktional organisiert und akustisch gedämpft.
Der Standort ist bewusst auf Durchmischung ausgelegt. Büroarbeitsplätze, Lagerflächen, Musterfertigung und Testläufe sind räumlich miteinander verbunden. Dadurch lassen sich Entwurf, Anpassung und praktische Erprobung ohne externe Übergaben durchführen. Die Anlage ist auf kontinuierliche interne Abstimmung ausgelegt, nicht auf Publikumsverkehr.
Exterritorialität besitzt der Konzern nicht.
Büro der CEO
Das Büro der Vorstandsvorsitzenden ist größer als die vergleichbaren Räume bei DAHLRA, bleibt jedoch zurückhaltend in der Ausstattung. Hohe Decken und textile Akustikelemente prägen den Raum. Mehrere Besprechungstische erlauben parallele Gespräche und Arbeitsphasen.
Elna arbeitet selten allein in diesem Büro. Der Raum dient als Ort für Abstimmung, Rückkopplung und Entscheidungsvorbereitung. Entscheidungen entstehen überwiegend im Gespräch, häufig in kleinen Runden und auf Grundlage zuvor erarbeiteter Positionen.
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| Kremat |
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Geschrieben von: Torben Krematsonr Eirik - 02.01.2026, 19:03 - Forum: Firmenstandorte
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Spezialisierung: Konsumtechnik, Elektrogeräte, Haushaltsmechanik
Firmensitz (HQ) Maltretonia, Schwerindustriebezirk
Der Hauptsitz der KREMAT befindet sich in einem massiven Gebäudekomplex aus Stahl und Beton. Die Anlage stammt aus einer früheren Ausbauphase der Stadt und wurde mehrfach technisch nachgerüstet, ohne ihre Grundstruktur zu verändern. Der Bau ist auf industrielle Belastung ausgelegt und fügt sich in die umgebende Schwerindustrie ein.
Die unmittelbare Nähe zu Energieerzeugung, Metallverarbeitung und Transportinfrastruktur ist integraler Bestandteil des Standorts. Forschung, Prüfung und Fertigung sind räumlich zusammengeführt, um Materialtests, Langzeitbelastungen und Sonderproduktionen ohne externe Abhängigkeiten durchführen zu können. Ein erheblicher Teil der Kapazitäten ist auf staatliche und halbstaatliche Abnehmer ausgerichtet.
Exterritorialität besitzt der Konzern nicht.
Büro des CEO
Das Büro des Vorstandsvorsitzenden liegt erhöht über den Produktionshallen. Von dort besteht direkter Blick in laufende Fertigungsprozesse. Der Raum ist funktional eingerichtet. Ein großer Arbeitstisch aus Metallverbund dominiert den Raum, an den Wänden befinden sich technische Modelle und Referenzbauteile. Digitale Anzeigen sind nicht sichtbar; Berichte werden in gedruckter Form oder mündlich vorgelegt.
Gespräche finden kurz und zielgerichtet statt. Torben Krematsonr Eirik empfängt Besucher in der Regel stehend. Der Raum dient der Kontrolle, Freigabe und Entscheidung, nicht der Darstellung oder Verhandlung.
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| Dalhra |
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Geschrieben von: Sivert Almarsonr Dahlra - 02.01.2026, 19:00 - Forum: Firmenstandorte
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Spezialisierung: Haushaltswaren, Hygiene, Pflegeprodukte
Firmensitz (HQ)
Midgardia, Industriezone Nord
Der Hauptsitz der DAHLRA befindet sich in einem flach angelegten Industriekomplex aus Beton, Glas und Edelstahl. Der Bau ist funktional konzipiert und verzichtet vollständig auf repräsentative Elemente oder öffentlich zugängliche Bereiche. Die Anlage ist auf interne Abläufe ausgelegt und dient der Koordination von Verwaltung, Qualitätskontrolle und Produktionsfreigaben.
Die Lage außerhalb zentraler Stadtbereiche erlaubt eine unmittelbare Anbindung an Schienenverkehr, Versorgungsnetze und Wasseraufbereitung. Verwaltung, Logistik und prüfende Stellen sind räumlich eng miteinander verzahnt, um Übergänge zwischen Produktion, Kontrolle und Freigabe ohne externe Schnittstellen abzubilden. Besucher- oder Publikumsverkehr ist nicht vorgesehen.
Exterritorialität besitzt der Konzern nicht.
Büro des CEO
Das Büro des Vorstandsvorsitzenden liegt innerhalb des Verwaltungsbereichs und ist sachlich eingerichtet. Es besitzt keine Fensterfront nach außen. Stattdessen ist der Raum auf interne Datenzugriffe ausgerichtet, insbesondere auf Produktions- und Qualitätskennzahlen, die dauerhaft verfügbar sind.
Die Ausstattung ist auf das Notwendige beschränkt. Persönliche Gegenstände oder dekorative Elemente sind nicht vorhanden. Besprechungen finden in der Regel kurz, vorbereitet und in kleiner Besetzung statt. Der Raum dient der Entscheidungsfindung, Freigabe und formalen Verantwortung, nicht der Repräsentation.
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