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  Schreiben aus Andro
Geschrieben von: Androijskaja Federazija - 13.01.2025, 23:25 - Forum: Diplomatie - Antworten (86)

Absender: Ministerium für äußere Angelegenheiten Regierung der Sovietföderation Andro
Koskow Empfänger:
Kommandoabteilung Außenpolitik
Irkanien, Freie Irkanische Republik Datum:
08.01.2025
--- Betreff:
Wiederaufnahme und Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen der Sovietföderation Andro und der Freien Irkanischen Republik --- Sehr geehrte Damen und Herren,
im Namen der Regierung und des Volkes der Sovietföderation Andro wende ich mich an Sie, um den Wunsch unserer Nation zu bekunden, die freundschaftlichen und partnerschaftlichen Beziehungen mit der Freien Irkanischen Republik wieder aufleben zu lassen und aktiv zu stärken.
Die Sovietföderation Andro und die Freien Irkanischen Republik teilen eine lange Geschichte des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Zusammenarbeit. Wir sind überzeugt, dass die Wiederaufnahme unserer Beziehungen nicht nur dem Wohlstand und der Stabilität unserer beiden Nationen dient, sondern auch einen wichtigen Beitrag zu Frieden und Zusammenarbeit in unserer Region und darüber hinaus leisten kann.
Wir schlagen vor, zeitnah Gespräche auf diplomatischer Ebene aufzunehmen, um mögliche Themen für eine zukünftige Zusammenarbeit zu erörtern. Insbesondere möchten wir uns auf Bereiche wie Handel, Technologie, Kultur sowie die Förderung des Austauschs zwischen unseren Völkern konzentrieren.
Bitte lassen Sie uns wissen, ob Sie einem offiziellen Treffen zwischen unseren Vertretern zustimmen würden und wann ein solcher Dialog nach Ihrer Einschätzung stattfinden könnte. Wir stehen bereit, eine Delegation nach Irkanien zu entsenden oder Sie in Andro willkommen zu heißen.
Es ist unser aufrichtiges Anliegen, die Beziehungen zwischen der Sovietföderation Andro und der Freien Irkanischen Republik auf eine neue Ebene des Vertrauens und der Zusammenarbeit zu heben.
Mit freundlichen Grüßen,
Dimitri Walerjewitsch Petrakow Außenminister
Sovietföderation Andro


Absender:
Dimitri Walerjewitsch Petrakow
Außenminister der Sovietföderation Andro
Ministerium für äußere Angelegenheiten
Koskow, Andro
Datum: 13. Januar (2564||12025)
Empfänger:
Oskar Franzsonr Kerkbrenr
Khrukan der Kommandoabteilung Außenpolitik
Freie Irkanische Republik
Irkanien, Freie Irkanische Republik



Betreff: Bestätigung eines Treffens in Irkanien


Sehr geehrter Herr Kerkbrenr,

mit großer Freude habe ich Ihr Schreiben erhalten und danke Ihnen im Namen der Regierung der Sovietföderation Andro für Ihre positive und konstruktive Antwort auf unsere Initiative.
Es ist mir eine besondere Ehre, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass ich der Einladung zu einem Treffen in Irkanien mit großer Wertschätzung nachkommen werde. Gerne bestätige ich, dass ich in der Woche vom 20. Januar 2464 bzw. 12025 zur Verfügung stehe, um persönlich mit Ihnen und weiteren Vertretern der Freien Irkanischen Republik die Grundlagen für eine engere und zukunftsorientierte Zusammenarbeit zu legen.

Ich bin überzeugt, dass dieses Treffen einen wichtigen Meilenstein in der Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen unseren Nationen darstellen wird. Die genannten Themen – Handel, Technologie, Kultur und der zwischenmenschliche Austausch – sehe ich als zentrale Punkte unserer Gespräche und bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam konkrete und nachhaltige Vereinbarungen erzielen können.

Bitte lassen Sie uns wissen, welche konkreten organisatorischen Vorbereitungen getroffen werden sollen und ob es spezifische Themen gibt, die Sie in der Agenda des Treffens besonders berücksichtigt wissen möchten.

In Erwartung unseres persönlichen Dialogs verbleibe ich mit den besten Grüßen aus Koskow.

Mit freundlichen Grüßen,
Dimitri Walerjewitsch Petrakow
Außenminister der Sovietföderation Andro
Ministerium für äußere Angelegenheiten
Koskow

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  [Genepohl] Wohnung von Linus Mads
Geschrieben von: Linus Mads - 13.01.2025, 22:16 - Forum: Zivilleben - Antworten (11)

In Genepohl befindet sich die kleine, aber feine Wohnung von Linus Mads. Seit einem schweren Unfall hat er seine Zeit meistens in den verschiedensten Krankenhäusern gebracht - heute ist der langersehnte Tag an dem er endlich wieder in seiner Wohnung sein wird angekommen. Er öffnet die Türe, lässt sie hinter sich ins Schloss fallen und schaut sie um. Glücklicherweise ist die Wohnung noch genau so wie damals als er sie verlassen hat. Schließlich setzt er sich auf die Couch, schnappt sich ein Bier aus dem Kühlschrank und zündet sich eine Zigarette an. Während er den Zigarettenrauch so inhaliert überlegt er wie es mit seinem Leben weitergehen soll - die vergangenen Monate waren jedenfalls eine einzige Katastrophe. Fast nur in Krankenhäusern, und ohne eine wirkliche Aufgabe. Nach einiger Zeit begibt er sich dann aber doch ins Schlafzimmer und haut sich aufs Ohr - schließlich kann man nichts übers Knie brechen, und irgendeine neue Herausforderung oder Aufgabe wartet sicherlich bereits auf ihn. 

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  Manöver?
Geschrieben von: Nornen - 13.01.2025, 15:22 - Forum: Die Bondes - Keine Antworten

Die Familie Bonde sitzt an einem milden Frühlingstag am großen Holztisch auf der Veranda ihres Hauses in Genepohl. Die Luft duftet nach Blüten und feuchtem Gras, doch eine gewisse Anspannung liegt in der Atmosphäre. Vor ihnen liegt die lokale Zeitung, die in fetten Lettern über die bevorstehenden Militärmanöver der Freien Irkanischen Republik berichtet. Bilder von Flugzeugen, Soldaten und schweren Fahrzeugen zieren die Seiten.
Armine Bonde, die zweitjüngste Tochter, mustert die Zeitung skeptisch. „Was bringt es, solche riesigen Übungen durchzuführen? Es wirkt, als wolle man die Menschen beeindrucken, aber... ist das nötig?“ Ihr Tonfall ist fragend, nicht unbedingt rebellisch, aber eindeutig nachdenklich.
Ihr Vater, Sigmund Bonde, nimmt einen Schluck aus seiner dampfenden Teetasse. „Es ist die Pflicht eines Landes, vorbereitet zu sein, Armine. Die Welt ist nicht so friedlich, wie wir es uns wünschen würden. Militärmanöver sind mehr als nur ein Schauspiel.“
Ihre Mutter, Diomira Bonde, die an ihrer Stickerei arbeitet, wirft ein Stirnrunzeln in die Runde. „Aber Sigmund, zu welchem Preis? Die Kosten für solche Übungen könnten doch für Bildung oder medizinische Versorgung genutzt werden.“
Der älteste Sohn, Folko Bonde, der kürzlich von einem Militäreinsatz zurückgekehrt ist, lächelt leicht. „Und doch würde niemand unsere Ausbildung oder Krankenhäuser verteidigen, wenn es wirklich ernst wird.“ Er ist die pragmatische Stimme, geprägt von seiner militärischen Erfahrung und seiner Liebe zur Familie.
„Aber müssen sie das denn vor unserer Haustür tun?“ fragt Armine und deutet auf die Karte, die die Manöverzone zeigt. „Es gibt so viele abgelegene Orte in Irkanien.“
Plötzlich erhebt sich ein freudiger Ruf von der Seite. Flouf, eine enge Freundin der Familie und regelmäßige Besucherin, kommt mit einem Korb voller frischer Backwaren die Treppe hinauf. „Ich habe gedacht, ich bringe euch etwas, bevor die ganze Straße von Soldaten überrannt wird!“ Ihr Lächeln ist ansteckend, und sie schafft es, die bedrückte Stimmung für einen Moment zu heben.
Die Diskussion schwingt nun in leichtere Bahnen, aber die Nachdenklichkeit bleibt. Auch wenn die Familie Bonde an diesem Tag nicht zu einem endgültigen Urteil über die Manöver kommt, so verbindet sie doch ein Gedanke: Die Balance zwischen Sicherheit und den Werten, die sie als Familie und Nation hochhalten, ist niemals einfach.

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  Manöver 2025 / 2464
Geschrieben von: Erik Reexman - 12.01.2025, 16:58 - Forum: Militär - Antworten (6)

In der kommenden Woche bereitet sich das irkanische Militär auf eine Serie kleinerer Manöver vor, die in verschiedenen Distrikten des Landes abgehalten werden. Ziel dieser Übungen ist es, die Einsatzbereitschaft der Truppen zu verbessern, neue Taktiken zu testen und die Koordination zwischen Heer, Marine und Luftwaffe zu stärken.
Geplante Aktivitäten

  1. Heer:
    • Truppenbewegungen werden vor allem in der Muspellia Küstenmark und im Herzogtum Pormorya stattfinden. Diese Regionen sind aufgrund ihrer variierenden Geländetypen (Küstengebiete, Wälder, Hügel) ideal, um Mobilität und Reaktionsfähigkeit zu trainieren.
    • Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Kommunikation zwischen verschiedenen Einheiten sowie auf der Nutzung der modernen Ausrüstung, einschließlich Drohnen und gepanzerter Fahrzeuge.
  2. Marine:
    • Die irkanische Marine plant Übungen in den Gewässern um die Inseln Eula und Braadia, wo taktische Angriffe mit Landungstruppen simuliert werden sollen.
    • Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Schiffsbesatzungen und amphibischen Einheiten zu stärken.
  3. Luftwaffe:
    • In den Distrikten Borealis und Jadaria stehen Luftangriffsübungen und Evakuierungsmissionen auf dem Programm. Dies beinhaltet auch den Test der Effizienz von AWACS-Flugzeugen und der Fähigkeit, Bedrohungen aus der Luft schnell zu identifizieren.
Logistische Vorbereitung
  • Transport und Versorgung:
    • Alle Truppenbewegungen und Ressourcen werden über das zentralisierte Netzwerk gesteuert, das von Alrun Amalbaldes High-Tech-Büro überwacht wird.
    • Besondere Aufmerksamkeit wird darauf gelegt, dass Munition und Treibstoffe ausreichend zur Verfügung stehen, da die Manöver auch als Belastungstest für die militärische Versorgungskette dienen sollen.
  • Training für Verbundoperationen:
    • Die Manöver beinhalten gemeinsame Übungen mit den strategischen Streitkräften, um den Einsatz von Spezialwaffen und Technologien zu koordinieren.
Ziele und Ausblick
Diese Manöver sollen nicht nur die taktischen Fähigkeiten des Militärs stärken, sondern auch ein Zeichen an die internationale Gemeinschaft senden: Die Freie Irkanische Republik bleibt ein militärisch starker und souveräner Akteur.
In der Hauptstadt Irkania sowie in den größeren Hafenstädten wie Genepohl und Eyfura sind keine nennenswerten Einschränkungen für die Zivilbevölkerung zu erwarten. Jedoch wird die Bevölkerung dazu aufgerufen, erhöhte Sicherheitsmaßnahmen zu respektieren.

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  Anweisung an die KA Außenpolitik
Geschrieben von: Alrun Amalbalde - 12.01.2025, 14:01 - Forum: Kommandoabteilung Außenpolitik (KAA) - Antworten (1)

Lieber Oskar,
bitte lasse Dossiers über jeden Staat anlegen. Fange mit den nächstgelegenen an.

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  Diplomatieliste
Geschrieben von: Oskar Kerkbrenr - 12.01.2025, 04:18 - Forum: Kommandoabteilung Außenpolitik (KAA) - Antworten (11)

Jeder Staat der etwas auf sich hält muss eine Liste der diplomatischen Beziehungen führen, natürlich.


    Albernia - ja
    Andro - grundsätzlich freundlich
    Astor - ja
    Aurora - freundlcih
    Bergen - kein Kontakt
    Cranberra - ja
    Dionysos - kein Kontakt
    Dreibürgen - freundlich
    Eldeya - freundlich
    Futuna - sehr freundlich, Guter Tee
    Fuchsen - ja
    Fuso - ja
    Gran Novara - nein
    Gurkistan - vielleicht
    Heijan - nein
    Irkanien - Das sind halt wir
    Ladinien - nein
    Montaña - nein
    Nordharnar - ja!
    Nordmark - ja
    Ostchinopien - vielleicht, sind angeblich mehrere
    Pottyland - ja!
    Ratelon - kaputt
    San Cristóbal - nein
    Severanien - ja
    Soleado - nein
    Turanien - vielleicht
    Valsanto - NEIN!
    Verland - vielleicht
    Zedarien - ja
    Nugensil - Ja!
    Vereinigtes Kaiserreich der Nordmark (Teil von Nugensil-Kontext) - ja

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  Test Thread
Geschrieben von: Orla von der Katzenburg - 12.01.2025, 01:15 - Forum: To Do - Antworten (4)

For testing!


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  Die Reise von Irkania nach Genepohl
Geschrieben von: Orla von der Katzenburg - 12.01.2025, 01:08 - Forum: Zivilleben - Keine Antworten

Die Reise von Irkania, der geschäftigen Hauptstadt, die in den östlichen Hügeln eingebettet liegt, zur großen Metropole Genepohl an der südöstlichen Küste bietet einen beeindruckenden Blick auf die vielfältigen Landschaften Irkaniens. Früh am Tag aufbrechend, fühlt sich die Luft warm und feucht an, mit einer sanften Brise, die den Duft des Meeres von der entfernten Küste herüberträgt. Die Sonne steigt langsam auf und taucht die Irkanische See in goldenes Licht, während die Hügel in Grün- und Goldtönen erstrahlen.

Beim Verlassen der Hauptstadt führen die gut ausgebauten Straßen schnell aus den dicht besiedelten städtischen Gebieten hinaus ins offene Land. Hier werden die sanften Hügel allmählich zu fruchtbaren Ebenen. Diese Region, oft als Irkaniens Kornkammer bezeichnet, ist von weiten Getreidefeldern und gelegentlichen Windmühlen durchzogen. Bauern arbeiten methodisch, ihre Wagen mit frischen Produkten beladen, die für die Märkte der Städte bestimmt sind.

Weiter südwestlich überquert man den breiten Muspell-Fluss, dessen langsam fließende Wasser im Sonnenlicht glitzern. Die Ufer des Flusses sind üppig und voller Leben, gelegentlich sieht man bunte Vögel, die in den hohen Schilfrohren auftauchen und verschwinden. Das Rauschen des Wassers wird begleitet vom leisen Summen von Insekten und dem Rascheln der Blätter im Wind.

Je näher man der Mitte der Reise kommt, desto mehr verändert sich die Landschaft. Das Gelände wird abwechslungsreicher, mit kleinen bewaldeten Hügeln, die die Ebenen durchbrechen. Diese Gegend ist reich an Biodiversität, und man könnte kleine Hirschherden sehen, die nahe der Straße grasen, oder die fernen Rufe der irkanischen Falken hören. Die Luft fühlt sich hier kühler und frischer an, beschattet vom Blätterdach der Bäume. Man passiert kleine Dörfer, deren rote Ziegeldächer einen schönen Kontrast zum tiefen Grün der umliegenden Wälder bilden.

Wenn man sich den Außenbezirken von Genepohl nähert, wird das Land wieder flacher und geht in Küsteneb
enen über. Die geschäftige Stadt taucht am Horizont auf, ihre Silhouette wird von hohen Wolkenkratzern und geschäftigen Häfen dominiert. Das Wetter wird etwas wärmer und feuchter, da der Einfluss des nahen Ozeans spürbar wird. Der Geruch von Salzwasser liegt in der Luft, begleitet von den fernen Rufen der Möwen und dem geschäftigen Treiben des Hafens.

Das Wetter bleibt während der gesamten Reise größtenteils sonnig, obwohl gelegentlich einzelne Wolken träge über den Himmel ziehen. Am späten Nachmittag begrüßt Sie eine sanfte Küstenbrise, während Sie in die pulsierende Stadt Genepohl eintreten, wo das Leben schneller pulsiert und Handel und Kultur die Sinne beherrschen. Der Hafen, gefüllt mit Schiffen aller Größen, glänzt im goldenen Licht der untergehenden Sonne und markiert das Ende Ihrer bezaubernden Reise durch das Herzland Irkaniens.

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  Ein Abend
Geschrieben von: Nornen - 11.01.2025, 23:06 - Forum: Die Bondes - Keine Antworten

In Genepohl ging ein weiterer Tag im Bonde-Haushalt zur Neige. Die 16-jährige Armine Bonde war in der kleinen Küche damit beschäftigt, die Überbleibsel des Abendessens wegzuräumen. Sie war erschöpft, denn sie hatte den ganzen Tag über in ihrem Teilzeitjob gearbeitet und war anschließend mit dem Bus quer durch die Metropole nach Hause gefahren.

Ihr Vater Sigmund saß im Wohnzimmer auf seinem Lieblingsstuhl und las die Zeitung. Nach 20 Jahren im Militär hatte er seinen Platz als LKW-Fahrer gefunden, eine Arbeit, die ihn erfüllte, auch wenn sie manchmal körperlich anstrengend war. Seine ruhige, aber präsente Art war ein Anker für die Familie.

Armines jüngere Schwester Gunthilde, die mit ihren 15 Jahren die Jüngste der Familie war, hatte sich in ihrem Zimmer verbarrikadiert. Laut dröhnende Musik—eine Mischung aus Punk und Goth—hallte durch die dünnen Wände, was Sigmund zu einem genervten Seufzer veranlasste. „Diese Phase wird irgendwann vorbeigehen“, murmelte er zu sich selbst.

In der Ecke des Wohnzimmers lag ein Stapel Post, darunter ein Brief von Adelhera, Armines älterer Schwester, die in Nugensil studierte. Sie schrieb selten, da Reisen und Kommunikation teuer waren, aber ihre Briefe waren immer herzlich und voller Geschichten aus ihrem aufregenden Studentenleben.

Als Armine schließlich mit den Hausarbeiten fertig war, setzte sie sich mit einem Notizbuch an den Küchentisch. Sie träumte davon, eines Tages etwas mit Kunst oder Design zu machen, war sich aber unsicher, wie sie diesen Traum verwirklichen sollte. Manchmal fühlte sie sich verloren zwischen den Erwartungen ihrer Familie und ihren eigenen Wünschen.

Die Geräusche der Stadt draußen wurden leiser, während die Nacht sich über Genepohl senkte. Armine beschloss, noch ein wenig zu lesen, bevor sie ins Bett ging. Trotz aller Herausforderungen des Alltags liebte sie das Zuhause, das ihre Familie geschaffen hatte – voller Lärm, Streitigkeiten, aber auch unerschütterlichem Zusammenhalt.

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  Ein normales Grillfest
Geschrieben von: Nornen - 11.01.2025, 23:06 - Forum: Die Bondes - Keine Antworten

Die Bonde-Familie genoss ein lebhaftes Grillfest im Garten. Folko, mit Schürze und Grillzange bewaffnet, wendete geschickt die Spieße auf dem Grill und zog Gunthilde wegen ihrer düsteren Musikauswahl für den Abend auf, während Armine mit tropischen Aromen in der Marinade experimentierte. Adelhera war übers Wochenende aus Nugensil heimgekehrt, was für alle eine seltene Freude war.

Doch die fröhliche Stimmung wurde von einer hitzigen Diskussion über ein jüngstes diplomatisches Fiasko überschattet. Der Vorfall hatte ein arrogantes Nachbarland betroffen, dessen Delegation nach Vannenheim gereist war. Abfällige Bemerkungen ihres Botschafters über die irkanische Regierung hatten lokale Beamte verärgert. Ein angespannter Austausch bei einem Staatsbankett war schnell zu einem Mediensturm eskaliert.

„Ich verstehe das nicht“, sagte Gunthilde und streckte sich entspannt auf einer Decke aus. „Warum interessiert uns überhaupt, was die denken? Wenn sie unser System nicht mögen, sollen sie sich doch raushalten.“

Sigmund, der mit einem kühlen Bier in der Hand saß, runzelte die Stirn. „Gunthilde, diese Einstellung führt zu Isolation. Und Isolation schwächt uns. Wir sind stark, weil wir geeint sind, nicht weil wir lauter schreien als andere.“

Diomira, die wie immer für Frieden sorgte, stellte eine Platte mit frischen Salaten auf den Tisch. „Sigmund hat recht, aber es geht auch um Respekt. Wenn sie eingeladen wurden, sollten sie ihre Gastgeber nicht beleidigen. Das ist doch nur Anstand.“

Folko schaltete sich ein und schwenkte seine Grillzange wie einen Taktstock. „Wenn ihr mich fragt, hätten wir ihnen einen Teller Amu servieren sollen und damit wäre die Sache erledigt gewesen. Nichts löst internationale Streitigkeiten besser als ein richtiges irkanisches Festmahl.“

Gelächter erfüllte die Runde, doch Adelhera schüttelte den Kopf. „Das mag hier funktionieren, Folko, aber Diplomatie ist nicht so einfach wie Grilldiplomatie. Trotzdem sollten wir ihre Arroganz nicht unsere Reaktionen bestimmen lassen. Stärke zeigt sich darin, mit Würde zu antworten.“

Armine, die bis dahin still gewesen war, meldete sich schließlich zu Wort. „Aber warum hassen sie uns so sehr? Nur weil wir nicht so regieren wie sie?“

„Es ist kein Hass“, korrigierte Sigmund sie. „Es ist Angst. Angst vor dem, was sie nicht verstehen. Irkanien gedeiht auf Arten, die sie nicht vorhersehen können.“

Gunthilde verdrehte die Augen. „Sollen sie uns doch fürchten. Wen kümmert’s?“

Adelhera, immer die angehende Diplomatin, beugte sich vor. „Weil wir ihr Narrativ nicht bestätigen dürfen. Sonst haben wir keine Verbündeten, wenn wir sie brauchen. Die Welt funktioniert nicht auf Basis von Angst, Gunthilde – sie funktioniert durch Vertrauen.“

Während das Feuer knisterte und die Sterne am Himmel erschienen, fand die Bonde-Familie einen unsicheren Konsens: Die Stärke Irkaniens lag in seiner Widerstandskraft und dem Stolz seiner Menschen. Sie brauchten keine Bestätigung von fremden Mächten, verstanden jedoch die Bedeutung strategischer Allianzen.

Folko hob seinen Cider. „Auf Irkanien – und darauf, einen kühlen Kopf zu bewahren, während alle anderen ihn verlieren.“

Der Toast wurde mit einer Mischung aus Lachen und Stöhnen aufgenommen, doch selbst Gunthilde hob ihren Becher. Ob sie wollten oder nicht, sie waren Teil derselben Familie – und derselben Nation.

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