CartA
#1
Ich möchte kurz erklären, warum ich mich aus der CartA zurückziehe.
Die CartA war für mich ursprünglich ein Projekt zur gemeinsamen Kartenarbeit und zum Austausch innerhalb der Community. In den letzten Monaten hat sich für mich jedoch ein Punkt erreicht, an dem ich nicht mehr bereit bin, mich dort zu engagieren.

Der Grund ist nicht irgendein einzelner Streit oder eine persönliche Meinungsverschiedenheit. Der eigentliche Punkt ist, dass sich in diesem Umfeld zunehmend Personen bewegen, deren politisches Weltbild zumindest deutliche Überschneidungen mit extrem rechten Positionen hat. Gleichzeitig scheint es innerhalb der CartA eine starke Tendenz zu geben, solche Themen entweder zu relativieren oder gar nicht erst anzusprechen.

Spätestens als selbst der Begriff 'Nazi' zensiert wurde, war für mich klar, dass ich in dieser Umgebung nicht mehr sinnvoll arbeiten kann. Wenn es problematischer ist, solche Positionen zu benennen, als dass sie überhaupt vorhanden sind, stimmt für mich das Verhältnis nicht mehr.

Mir geht es dabei nicht um Moralpredigten oder darum, andere zu belehren. Der Punkt ist schlicht pragmatisch: Ich habe weder Lust noch die Möglichkeit, meine berufliche Zukunft oder meine persönliche Reputation aufs Spiel zu setzen, indem ich mich in einem Umfeld engagiere, in dem solche Positionen toleriert oder relativiert werden. In Deutschland sind solche Dinge nicht nur gesellschaftlich sensibel, sondern können im Zweifel auch rechtliche oder berufliche Konsequenzen haben.

Deshalb ziehe ich für mich eine klare Grenze. Ich habe kein Interesse daran, Teil eines Projekts zu sein, in dem solche Fragen ständig mitschwingen oder diskutiert werden müssen.
Ich wünsche allen, die weiterhin dort arbeiten wollen, viel Erfolg. Für mich ist das Thema damit erledigt.
Titel: Marschall der Freien Irkanischen Republik, Befehlshaberin des 'Kommando Besondere Operationen', Leiterin der Kommandoabteilung Außenpolitik 3 (Harnar und Renzia)
"Die gegenwärtige Epoche ist eine Epoche der Souveränität. Die früher unterdrückten Völker sind als Herren der Welt aufgetreten und bringen die Geschichte nachhaltig voran." — Neujahrsansprache 2020

The Whisper in the Wires
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