Vor 4 Stunden
Das Biologische Forschungszentrum der Universität Genepohl bildet eine eigenständige, voll ausgebaute naturwissenschaftliche Struktur. Es ist keine Hilfswissenschaft der Medizin, kein Anwendungsanhängsel und kein sicherheitspolitisches Instrument, sondern betreibt grundlagenorientierte biologische Forschung in ihrer gesamten Breite.
Der Erkenntnisgegenstand ist Leben selbst: seine Organisation, seine Dynamik, seine Entstehung, seine Grenzen. Forschung erfolgt hypothesengetrieben, datenbasiert und methodisch offen. Ergebnisse sind nicht vorab normativ gerahmt, sondern ergeben sich aus Beobachtung, Experiment und Modellbildung.
Wissenschaftliche Schwerpunkte
Zell- und Molekularbiologie
Untersuchung der elementaren Prozesse lebender Systeme. Genexpression, Proteinfaltung, Signaltransduktion, zelluläre Selbstorganisation, Reparaturmechanismen und Stoffwechselregulation. Der Fokus liegt auf universellen biologischen Prinzipien, nicht auf krankheitsbezogenen Sonderfällen.
Systembiologie
Analyse biologischer Systeme als dynamische Netzwerke. Zellen, Gewebe, Organismen und Populationen werden als gekoppelte, nichtlineare Systeme modelliert. Ziel ist das Verständnis emergenter Eigenschaften biologischer Komplexität – Robustheit, Adaptivität, Kipppunkte.
Physiologie (vergleichend und integrativ)
Erforschung funktioneller Zusammenhänge in Organismen über Arten hinweg. Kreisläufe, Atmung, Neuro- und Endokrinsysteme, Energieregulation. Vergleichende Physiologie dient hier explizit dem Verständnis evolutionärer Lösungen, nicht der Optimierung menschlicher Leistung.
Immunbiologie
Untersuchung des Immunsystems als evolutionär entstandenes Erkennungssystem. Schwerpunkt liegt auf Selbst-/Nicht-Selbst-Unterscheidung, Immunökologie, Ko-Evolution von Wirten und Mikroorganismen sowie immunologischer Plastizität.
Mikrobiologie
Forschung an Bakterien, Archaeen, Viren und Pilzen als eigenständige biologische Akteure. Stoffwechselvielfalt, ökologische Nischen, Biofilme, Symbiosen und horizontale Genübertragung stehen im Mittelpunkt – nicht primär Pathogenität.
Evolutionsbiologie und Populationsdynamik
Analyse langfristiger Veränderungsprozesse biologischer Systeme. Selektion, Drift, Anpassung, Artbildung. Modellierung von Populationen, Genflüssen und ökologischen Rückkopplungen unter realen Umweltbedingungen.
Epidemiologische Biologie (theoretisch)
Nicht als Public-Health-Instrument, sondern als Teilgebiet der Populationsbiologie. Untersuchung von Ausbreitungsdynamiken biologischer Entitäten (Gene, Organismen, Mikroben) unabhängig von normativen Bewertungen.
Methodische Ausrichtung
Das Zentrum arbeitet mit einem breiten Methodenspektrum:
Organisation und Lehre
Das Biologische Forschungszentrum ist nicht zentralisiert in einem Gebäude, sondern verteilt auf spezialisierte Institute, Laborkomplexe und Feldstationen im Großraum Genepohl und darüber hinaus. Diese Dezentralität ist gewollt: Biologie braucht unterschiedliche Maßstäbe, Umgebungen und Beobachtungsräume.
Lehre ist forschungsnah. Studierende arbeiten früh in Laboren und Projekten mit, nicht als Assistenzpersonal, sondern als Teil wissenschaftlicher Prozesse. Die Ausbildung zielt auf biologische Denkfähigkeit, nicht auf unmittelbare Verwertbarkeit.
Stellung im Gesamtsystem der Universität
Die Biologie ist eine gleichrangige Grundlagenwissenschaft neben Physik, Chemie und Mathematik. Ihre Ergebnisse können von anderen Fakultäten genutzt werden – müssen es aber nicht. Die biologische Forschung in Genepohl existiert nicht, um etwas zu legitimieren, sondern um zu verstehen, was lebt, warum es lebt und wie es sich verändert.
Der Erkenntnisgegenstand ist Leben selbst: seine Organisation, seine Dynamik, seine Entstehung, seine Grenzen. Forschung erfolgt hypothesengetrieben, datenbasiert und methodisch offen. Ergebnisse sind nicht vorab normativ gerahmt, sondern ergeben sich aus Beobachtung, Experiment und Modellbildung.
Wissenschaftliche Schwerpunkte
Zell- und Molekularbiologie
Untersuchung der elementaren Prozesse lebender Systeme. Genexpression, Proteinfaltung, Signaltransduktion, zelluläre Selbstorganisation, Reparaturmechanismen und Stoffwechselregulation. Der Fokus liegt auf universellen biologischen Prinzipien, nicht auf krankheitsbezogenen Sonderfällen.
Systembiologie
Analyse biologischer Systeme als dynamische Netzwerke. Zellen, Gewebe, Organismen und Populationen werden als gekoppelte, nichtlineare Systeme modelliert. Ziel ist das Verständnis emergenter Eigenschaften biologischer Komplexität – Robustheit, Adaptivität, Kipppunkte.
Physiologie (vergleichend und integrativ)
Erforschung funktioneller Zusammenhänge in Organismen über Arten hinweg. Kreisläufe, Atmung, Neuro- und Endokrinsysteme, Energieregulation. Vergleichende Physiologie dient hier explizit dem Verständnis evolutionärer Lösungen, nicht der Optimierung menschlicher Leistung.
Immunbiologie
Untersuchung des Immunsystems als evolutionär entstandenes Erkennungssystem. Schwerpunkt liegt auf Selbst-/Nicht-Selbst-Unterscheidung, Immunökologie, Ko-Evolution von Wirten und Mikroorganismen sowie immunologischer Plastizität.
Mikrobiologie
Forschung an Bakterien, Archaeen, Viren und Pilzen als eigenständige biologische Akteure. Stoffwechselvielfalt, ökologische Nischen, Biofilme, Symbiosen und horizontale Genübertragung stehen im Mittelpunkt – nicht primär Pathogenität.
Evolutionsbiologie und Populationsdynamik
Analyse langfristiger Veränderungsprozesse biologischer Systeme. Selektion, Drift, Anpassung, Artbildung. Modellierung von Populationen, Genflüssen und ökologischen Rückkopplungen unter realen Umweltbedingungen.
Epidemiologische Biologie (theoretisch)
Nicht als Public-Health-Instrument, sondern als Teilgebiet der Populationsbiologie. Untersuchung von Ausbreitungsdynamiken biologischer Entitäten (Gene, Organismen, Mikroben) unabhängig von normativen Bewertungen.
Methodische Ausrichtung
Das Zentrum arbeitet mit einem breiten Methodenspektrum:
- Hochauflösende Bildgebung
- Genomische und transkriptomische Analysen
- Proteomik und Metabolomik
- Langzeit-Populationsstudien
- Mathematische Modellierung und Simulation
- Experimentelle Evolution
Organisation und Lehre
Das Biologische Forschungszentrum ist nicht zentralisiert in einem Gebäude, sondern verteilt auf spezialisierte Institute, Laborkomplexe und Feldstationen im Großraum Genepohl und darüber hinaus. Diese Dezentralität ist gewollt: Biologie braucht unterschiedliche Maßstäbe, Umgebungen und Beobachtungsräume.
Lehre ist forschungsnah. Studierende arbeiten früh in Laboren und Projekten mit, nicht als Assistenzpersonal, sondern als Teil wissenschaftlicher Prozesse. Die Ausbildung zielt auf biologische Denkfähigkeit, nicht auf unmittelbare Verwertbarkeit.
Stellung im Gesamtsystem der Universität
Die Biologie ist eine gleichrangige Grundlagenwissenschaft neben Physik, Chemie und Mathematik. Ihre Ergebnisse können von anderen Fakultäten genutzt werden – müssen es aber nicht. Die biologische Forschung in Genepohl existiert nicht, um etwas zu legitimieren, sondern um zu verstehen, was lebt, warum es lebt und wie es sich verändert.
Alwiithaaragnilda Skaaladottr Wael
Leitung Medizinisch-Technischer Verbund — Universität Genepohl
Gesundheit als Funktionsfaktor
Institut für Katastrophen- und Einsatzmedizin — Arbeitsmedizinische Systemforschung —Seuchenprävention, Psychostabilität und Belastungsanalyse
Leitung Medizinisch-Technischer Verbund — Universität Genepohl
Gesundheit als Funktionsfaktor
Institut für Katastrophen- und Einsatzmedizin — Arbeitsmedizinische Systemforschung —Seuchenprävention, Psychostabilität und Belastungsanalyse
![[Bild: Biologisches_Forschungszentrum.png]](https://website.irkanien.de/images/ausgestaltung/Unternehmen/Biologisches_Forschungszentrum.png)