Irkanischen Energieunternehmen
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Firmensitz der Irkanischen Energieunternehmen (IEU)
Der Hauptsitz der Irkanischen Energieunternehmen ist kein Verwaltungsgebäude, sondern ein Machtzentrum. Er liegt am Rand von Frisa, dort, wo Stadt in Infrastruktur übergeht: Umspannwerke, Leitungsbündel, Kontrolltunnel, Förderlogistik. Die Zentrale ist in ein Netz aus Energie, Rohstoffen und Transport eingebettet – nicht daneben.
Das Gebäude selbst ist groß, schwer und absichtlich unspektakulär. Dunkler Stein, Stahl, kaum Glas. Keine Transparenz als Versprechen, sondern als Drohung: Man weiß, dass hier alles sichtbar ist – nur nicht für Außenstehende. Die Architektur folgt keiner Ästhetik, sondern einer Logik der Dauer. Dieses Gebäude soll nicht gefallen, es soll bleiben, auch wenn Regierungen wechseln.
Im Inneren herrscht eine Atmosphäre permanenter Kontrolle. Große Leitstände überwachen Lastverteilungen, Förderquoten, Speicherstände, Abhängigkeiten ganzer Regionen. Entscheidungen werden hier nicht politisch vorbereitet, sondern technisch vollzogen. Wenn hier ein Parameter verändert wird, gehen Lichter an oder aus, Werke laufen hoch oder stehen still, ganze Lieferketten geraten ins Stocken.
Sicherheit ist allgegenwärtig und kompromisslos. Keine symbolische Bewachung, sondern militärisch organisierte Werkssicherheitskräfte mit klarer Einsatzdoktrin. Fahrzeuge, Sperren, unterirdische Schutzräume. Die IEU schützt sich nicht, um sich zu verteidigen, sondern um unangreifbar zu bleiben. Sabotage wird nicht beantwortet, sie wird vorab unmöglich gemacht.
Der Eindruck ist unmissverständlich:
Dies ist kein Unternehmen, das dem Staat dient.
Dies ist ein Unternehmen, das der Staat berücksichtigen muss.

Büro des Vorstandsvorsitzenden (Wolf Hauer)
Das Büro von Wolf Hauer ist eine Inszenierung von Macht, aber nicht von Reichtum. Kein Gold, kein Übermaß, kein Luxus. Alles ist teuer, schwer und endgültig. Dunkles Holz, Stein, Metall. Möbel, die nicht ersetzt werden müssen, sondern vererbt werden könnten.
Der Raum ist hoch, kühl, still. An den Wänden keine Kunst, sondern Karten. Stromnetze, Fördergebiete, Transportachsen, Rohstoffabhängigkeiten, national und international. Nicht dekorativ, sondern bewusst präsent. Wer hier sitzt, wird ständig daran erinnert, wie viel von diesem Raum aus kontrolliert wird.
Hauer sitzt nicht hinter seinem Schreibtisch wie ein Manager, sondern wie ein Eigentümer. Gespräche finden selten im Sitzen statt. Entscheidungen werden nicht diskutiert, sondern festgestellt. Er spricht ruhig, fast freundlich, aber ohne Wärme.
Hier geht es nicht um Innovation, Nachhaltigkeit oder Verantwortung, das sind Narrative für außen. In diesem Raum geht es um Zugriff. Um die Frage, wer versorgt wird, wer warten muss und wer Druck verspürt, ohne genau zu wissen, warum.
Hauer denkt nicht in politischen Kategorien, sondern in Abhängigkeiten. Er ist kein Visionär, kein Idealist, kein Retter. Er ist jemand, der gelernt hat, dass Macht am stabilsten ist, wenn sie technisch begründet und juristisch abgesichert ist. Dass man keine Diktatur braucht, wenn man die Infrastruktur besitzt.
Sicherheit ist hier still, aber absolut. Der Zugang ist mehrfach abgeschirmt, jede Bewegung kontrolliert. Nicht aus Angst sondern aus Gewohnheit. Wer diesen Raum betritt, weiß, dass er sich in der Nähe eines Mannes befindet, der nicht droht, nicht schreit und nicht prahlt.
Wolf Hauer ist Vorstandsvorsitzender und bestimmender Anteilseigner des Energie- und Rohstoffkonglomerats der Freien Irkanischen Republik
"Wer die Energie kontrolliert, kontrolliert die Zukunft – und ich bin die Energie Irkaniens."
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