Irgendwo
#51
Fenyra ist immer noch zu erschöpft, um wirklich misstrauisch zu sein.

Genepohl… ein Park.

Sie denkt nach und versucht krampfhaft sich zu erinnern.

Irgendein Zentrum mit B … Bonkfried?

Nein.

Sie schüttelt den Kopf.

Bonkfried macht Pizza…
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#52
Der Mann nickt und geht in den Nebenraum, auf einem Datenpad rumgrabbelnd!
„Eine Esche weiß ich, heißt Yggdrasil,
den hohen Baum mit heiligem Wasser besprengt;
von ihm fällt Tau in die Täler nieder,
immergrün steht er am Urdbrunnen.
“
– Völuspá, Die Edda

Das Schicksal ist ein Netz, gewoben von Urd, Verdandi und Skuld – unausweichlich, unergründlich, und doch voller Möglichkeiten.
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#53
Fenyra schämt sich etwas, aber allein das kurze Nachdenke hat sie sehr erschöpft. Ihre Augen fallen immer wieder zu und sie döst weg.
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#54
Die Anwesenden, vor allem immer wieder die beiden alten Frauen sind sehr besorgt. Irgendwie durchfüttern konnte man die Ausländerin ja schon, aber was sollte sie machen wenn sie wieder laufen kann? Arbeiten? Wenn ja, als was denn? 
Zumindest gab es hier kaum Kontrollen durch die Ordnungsmacht. 
„Eine Esche weiß ich, heißt Yggdrasil,
den hohen Baum mit heiligem Wasser besprengt;
von ihm fällt Tau in die Täler nieder,
immergrün steht er am Urdbrunnen.
“
– Völuspá, Die Edda

Das Schicksal ist ein Netz, gewoben von Urd, Verdandi und Skuld – unausweichlich, unergründlich, und doch voller Möglichkeiten.
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#55
Sie wurde mitten in der Nacht wach. Ihre Gedanken kreisten um so vieles. Erneut schlafen wollte sie eigentlich nicht, denn dort warteten die Albträume auf sie.
Und so begann sie vorsichtig im Bett mit ein paar Kräftigungsübungen mit der Flasche Wasser, die man ihr dagelassen hatte. Sie musste wieder zu Kräften kommen. Und sie musste irgendwie einen Weg finden ihr Leben neu zu ordnen. Nur wie?

Wenn die beiden alten Damen wieder da waren, würde sie sie fragen, was man hier arbeiten konnte. Das war ein erster Schritt.
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#56
Die größere der beiden hatte sich dazu schon gedanken gemacht. Hilfstätigkeiten ... putzen. Alles wofür man im Optimalfall keine Dokumente braucht und bar bezahlt wird.
„Eine Esche weiß ich, heißt Yggdrasil,
den hohen Baum mit heiligem Wasser besprengt;
von ihm fällt Tau in die Täler nieder,
immergrün steht er am Urdbrunnen.
“
– Völuspá, Die Edda

Das Schicksal ist ein Netz, gewoben von Urd, Verdandi und Skuld – unausweichlich, unergründlich, und doch voller Möglichkeiten.
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#57
Das war wenigstens ehrliche Arbeit. Auch wenn es gegen alles ging woran Fenyra glaubte und aufgewachsen war. Aber diese Begegnung dort in dem Lagerhaus - es hatte vieles in ihr kaputt gemacht. Sie konnte es sich nicht leisten auf alten Denkweisen zu beharren, wenn sie überleben wollte.

Trotzdem trauert sie eine Zeit lang. Denn damit verschließt sie sie definitiv die Tür zu ihrem alten Leben endgültig. Sie kann sich kein Szenario vorstellen in dem sie jemals dorthin zurück kann.
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#58
Der Doktor kommt noch ein letztes Mal bevor die älteren Frauen die Ausländerin mit nach Hause nehmen müssen, es ist hier ja kein Hotel. 
„Eine Esche weiß ich, heißt Yggdrasil,
den hohen Baum mit heiligem Wasser besprengt;
von ihm fällt Tau in die Täler nieder,
immergrün steht er am Urdbrunnen.
“
– Völuspá, Die Edda

Das Schicksal ist ein Netz, gewoben von Urd, Verdandi und Skuld – unausweichlich, unergründlich, und doch voller Möglichkeiten.
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#59
Mit nichts außer ein paar angeekelten Sachen, die noch über waren, stellt sich Fenyra auf wackeligen Beinen ihrem Schicksal.
Sie würde definitiv nicht aufgeben! Vielleicht brauchte hier ja irgendjemand eine Frau, die sich mit Pflanzen auskannte. Für Gärten vielleicht?

Sie hoffte darauf.
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